Kunststoffe

https://www.deutsches-kunststoff-museum.de

Kunststoffe sind aus unserer Welt nicht wegzudenken. Wir nutzen sie gerne, al­lerdings mit ambivalenten Gefühlen. Ei­nerseits werten wir sie als billiges „Plastik“ ab, andererseits schätzen wir sie wegen ihrer Vorzüge: Kunststoffe kann man in fast jede beliebige Form bringen und mit ihnen Dinge schaffen, die ebenso funk­tional wie ästhetisch sind. Das Deutsche Kunststoffmuseum versteht sich als ein mobiles Museum. Es organisiert zum ei­nen Wanderausstellungen, die von Insti­tutionen, Firmen und Museen gemietet werden können, um unterschiedlichste Objekte in einem wechselnden Umfeld zu präsentieren, so wie Kunststoffe ja auch an beliebigen Orten anzutreffen sind. Zum anderen unterhält es eine höchst informa­tive Internetseite zum Thema Kunststoffe (Was sind Kunststoffe? Herstellung, Ver­wendung, Recycling, Erfinder, Geschichte u.a.). Die Sammlung umfasst über 20 000 Objekt vom späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die Seite wurde neu gestaltet, der Besuch lohnt! Das Kunststoff-Museum wird von einem Verein getragen und ist am LVR-Industriemuseum in Oberhausen an­gesiedelt. Ein Besuch ist für Interessierte an Chemie, Industriegeschichte, Technik, Architektur und Alltagskultur gleicher­maßen empfehlenswert.

 

Zement

http://www.zementmuseum-hemmoor.de/ start.html

Das Deutsche Zementmuseum Hemmoor erinnert an den einstigen bedeutsamen Industriestandort in Niedersachen. In der im Elbe-Weser-Dreieck zwischen Stade und Cuxhaven gelegenen Stadt Hemmoor war man 1859 auf mächtige Kreidevorkommen und Tonlagen gesto­ßen. Damit waren die wesentlichen Roh­stoffe für die Zementproduktion vorhan­den. Auch die Schiffsanbindung für den Kohle- und Warentransport war günstig, so dass ab 1866 die Zementproduktion begonnen wurde. Zement als Bindemit­tel war damals noch weithin unbekannt. Mit der Gründung der Aktiengesellschaft Portland Cementfabrik Hemmoor 1882 entstand eines der größten Industrieun­ternehmen der Region. Da die abbau­würdigen Kreidevorkommen zuneige gingen, wurde die Produktion in Hem­moor1983 eingestellt.

 

Holz

Das Holz- und Technikmuseum in Wet­tenberg (Landkreis Gießen) wurde 2004 als außerschulische Bildungseinrichtung gegründet, entsprechend stehen pädago­gische Aspekte im Vordergrund. Standort ist ein 1999 stillgelegtes Sägewerk. Das Museum bietet Informationen rund um das Thema Holz und Holzverarbeitung. In der Mediathek wird die Einrichtung in Filmen und Bildern vorgestellt.

https://www.htmverein.de

 

Das Holztechnische Museum Rosenheim wurde 1990 eröffnet und widmet sich der Bearbeitung und Verarbeitung des Werkstoffs Holz. Ein privates, 1925 ge­gründetes Holztechnikum machte Rosen­heim zu einer Ausbildungsstätte für die holzverarbeitenden Industrie.

 

https://www.thuenen.de/de/infrastruktur/ thuenen-kompetenzzentrum-holzherkuenfte/

Das Johann Heinrich von Thünen-Institut unterhält mit dem Thünen-Kompetenz­zentrum Holzherkünfte eine Einrichtung, an die sich Behörden, Holzhandel, Ver­braucher und Verbände wenden können, um Fragen bezüglich Art und Herkunft von Holz- und Holzprodukten zu klären. Grundlage ist eine (mit Dubletten) ca. 35 000 umfassende Holzmustersammlung (Xylothek), die größtenteils auch mit Mi­kropräparaten belegt ist. Rund 11 300 Ar­ten sind erfasst, womit eine zweifelsfreie Bestimmung auf Gattungs- bzw. Artniveau und zunehmend auch eine Überprüfung der geographischen Herkunft möglich ist. Die Seite informiert über aktuelle Entwick­lungen und bietet einen Bilderkatalog mit 24 Holzmusterproben einheimischer und tropischer Baumarten.

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