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Jubiläen 2012 Zu Beginn des Jahres sei an Gedenktage bedeutender Naturwissenschaftler und Techniker erinnert, denen im Laufe des Jahres sicherlich noch weitere interessante Interneteinträge gewidmet werden. Vor 100 Jahren * Carl Friedrich von Weizsäcker (28. Juni 1912 - 28. April 2007) deutscher Physiker, Philosoph und Friedensforscher. Seite der Carl Friedrich von Weizsäcker Stiftung und der Carl Friedrich von Weizsäcker Gesellschaft: http://www.cfvw.org/ * Wernher Magnus Maximilian Freiherr von Braun (23. März 1912 - 16. Juni 1977) deutscher Raketeningenieur (beteiligt am US-amerikanischen Apollo-Programm, zuvor technischer Direktor der Heeresversuchsanstalt Peenemünde). Biographie: (NASA): http://history.msfc.nasa.gov/vonbraun/bio.html Ausstellung: (U.S. Space & Rocket Center Huntsville/USA): http://www.ussrc.com/ Radiosendung „Auf den Spuren von Werner von Braun“ (Deutschland Radio/Wissen): http://wissen.dradio.de/us-space-and-rocket-center-auf-den-spuren-von-wernher-von.38.de.html?dram:article_id=14278 † Alan Mathison Turing (23. Juni 1912 - 7. Juni 1954) britischer Logiker, Mathematiker und Kryptoanalytiker, Wegbereiter der Informations- und Computertechnik. Alan Turing Homepage: http://www.turing.org.uk/turing/ † Robert Falcon Scott (6. Juni 1868 - 29. März 1912) englischer Polarforscher und Leiter der Discovery-Expedition (1901–1904) und der Terra-Nova-Expedition (1910–1913). Scott erreichte am 7. Januar 1912, einen Monat nach Roald Amundsen, den Südpol und kam auf dem Rückweg mit seinen Gefährten ums Leben. Bis zuletzt hatte er Tagebuch geführt, die über die Tragödie berichten. Scotts Tagebücher in der Brithish Library: http://www.bl.uk/onlinegallery/onlineex/histtexts/scottdiary/ Ehrung durch seine Geburtsstadt Stadt Plymouth: http://www.plymouth.gov.uk/scott100.html † Eduard Strasburger (1. Februar 1844 -18. Mai 1912), deutscher Botaniker, Entdecker des Befruchtungsvorgangs bei Pflanzen. Mitbegründer des Lehrbuchs der Botanik, genannt „Strasburger“. Biographie http://www.deutsche-botanische-gesellschaft.de/html/047StrasburgerVita.html
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Polare Regionen http://www.sciencepoles.org/articles/ Die englischsprachige Seite bietet zahlreiche Artikel und Interviews zu den polaren Regionen. Diese können nach einzelnen Rubriken wie Themengebiet (z. B. Fauna und Flora, Land und Geologie), Typ (Artikel, Interview u. a.) und geographische Region gefiltert werden. In den Artikeln selbst können über Verlinkungen Internetseiten mit weiterführenden Informationen aufgerufen werden. http://polardiscovery.whoi.edu/index.html Diese englischsprachige Seite dokumentiert sehr umfassend fünf Polarexpeditionen in den Jahren 2007 – 2009. Zu jeder Expedition gibt es eine Einführung, ein Tagebuch („Today on ice“) sowie zahlreiche Audio- und Videodateien. Zusätzlich gibt es eine allgemeine, recht ausführliche Einführung zur Nord- und Südpolarregion sowie eine Rubrik, die beide Polregionen gegenüberstellt. Arktis http://www.atmosphere.mpg.de/enid/Zukunft_der_Arktis/Leben_in_der_Arktis_3w0.html Thema dieser englischsprachigen Seite sind die aktuellen Verhältnisse sowie die Zukunftsprognosen für die Arktis mit Blick auf die Erwärmung des Klimas. Sie bietet neben einem mit zahlreichen Graphiken, Schautafeln und Bildern versehenen Textteil eine breite Sammlung von Artikeln, Interviews und Videos. http://wwf.panda.org/what_we_do/where_we_work/arctic/area/ Englischsprachige Internetseite des WWF zum Thema Arktis. Am linken Bildrand kann der „WWF Canon Polar Bear Tracker“ aufgerufen werden, auf dem man die aktuellen Aufenthaltsorte von Eisbären abrufen kann, die mit Funkhalsbändern versehenen sind. http://uarctic.org/AtlasFront.aspx?m=637 Universitäten nördlicher Regionen (aus Kanada, Dänemark, USA, Russland, Island, Schottland, Norwegen, Finnland, Schweden) haben sich zu dem Netzwerk University of the Arctic (UArctic) zusammengeschlossen, um gemeinsam mit der indigenen Bevölkerung zum Erhalt der artischen Lebensräume beizutragen. Der UArctic-Atlas vermittelt anhand von Karten einen visuellen und geographischen Überblick über die Arktis. Der Atlas ist in fünf allgemeine Themenfelder untergliedert; zu jedem gibt es eine Reihe Karten, die entweder direkt betrachtet oder via Google Earth geöffnet werden können. Die Ansicht auf Google Earth ist interaktiv; mehrere Karten (z.B. Permafrostböden und Vorkommen von Rentierherden) können überlagert und so kombiniert werden. Zu jedem Thema des UArctic-Atlas gibt es einen einführenden Artikel, in dem Links zu weiterführenden Informationen eingebettet sind. http://www.grida.no/publications/arctic-biodiversity/ Unter dieser Adresse kann der Report „Protecting arctic biodiversity“ der Global Resource Information Database Arendal (GRIDA) als PDF-Datei oder E-Book heruntergeladen werden (beides in Englisch). Die GRIDA ist Teil des UNEP (United Nations Environmental Program). http://www.arcticbiodiversity.is/index.php/en/home Unter dieser Adresse ist der Report „Arctic Biodiversity Trends 2010 – Selected indicators of change“ der Organisation Conservation of Arctic Flora and Fauna (CAFF) ins Netz gestellt worden. In einzelnen Beiträgen wird der aktuelle Status für ausgewählte Zeigerarten, Ökosysteme und Wirtschaftsfaktoren beschrieben und eine Prognose für die Zukunft gestellt. Der Bericht enthält zahlreiche Graphiken und Illustrationen. Alle Beiträge können als PDF-Datei heruntergeladen werden. Antarktis http://www.antarctica.ac.uk//about_antarctica/index.php Unter dieser Adresse findet man eine Link-Liste, über die sich wiederum Informationen zu verschiedenen Themen – Wildlife, Geography Educational Resources, Environmental Protection, Tourism, Geopolitical – rund um die Antarktis aufrufen lassen. http://www.antarktis.ch/index.html Deutschsprachige, ansprechend gemachte Seite mit einer Fülle von Informationen rund um das Themengebiet Antarktis. http://www.polarconservation.org/education Diese englischsprachige Seite bietet detaillierte Informationen zu einer Vielzahl von Stichworten zu den Polregionen, wobei der Schwerpunkt auf der Antarktis liegt. WüHa |
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Wasser Obwohl etwa 70% der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind, hat ein Großteil der Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Entscheidend sind jedoch Qualität und Nutzbarkeit des Süßwassers. Bevölkerungswachstum, steigender Lebensstandard und Verstädterung führen zu einem ständig steigenden Bedarf bei gleichzeitiger Versiegelung der Landschaften und Auslaugung der Ressourcen. Die Kluft zwischen Wasserverbrauch und -Verschwendung in den Industriestaaten und dem Mangel an Trinkwasser und einer angemessenen sanitären Versorgung in den Entwicklungsländern wird immer größer. Die Folge sind ungenügende Hygiene, Krankheit, Mangelernährung und Armut. Darüber hinaus birgt die Wasserknappheit ein beträchtliches politisches Konfliktpotential. Um die Probleme eines nachhaltigen Wasserressourcenmanagement anzugehen und „Wassereffizienzpläne“ zu entwickeln, wurde der Zeitraum 2005 – 2015 von der 58. Generalversammlung der Vereinten Nationen zur Internationalen Aktionsdekade „Wasser für das Leben“ ausgerufen. Wasser für das Leben http://www.un.org/waterforlifedecade/background.shtml Die Seite bietet umfassende Informationen zu dem Projekt und seinen Zielsetzungen. Themen der Dekade sind: Wasserknappheit, Zugang zu sanitären Einrichtungen und Gesundheit, Wasser und Frauen, Kapazitätenaufbau, Finanzierung, Bewertung, integriertes Wasserressourcenmanagement, grenzüberschreitende Fragen, Umwelt und biologische Vielfalt, Katastrophenvorsorge, Ernährung und Landwirtschaft, Wasserverschmutzung und Energieerzeugung. http://www.unwater.org/ Diese Seite des Koordinierenden Gremiums der Dekade UN-Water bietet Informationen zur Institution UN-Water sowie zu ihren internationalen Aktivitäten und Konferenzen. Es können Statistiken und Publikationen eingesehen und heruntergeladen werden. Zu den Themen Wassermangel, Wasserqualität, Klimawandel, Abwasser sowie Wasser und Verstädterung gibt es sog. Factsheets mit den wichtigsten Daten und Informationen zum jeweiligen Thema. Die wichtigste Publikation ist der World Water Development Report: http://www.unesco.org/water/wwap/wwdr/wwdr3 Er beinhaltet aktuelle Informationen über die Trinkwasservorkommen der Welt. Er wird anlässlich des alle drei Jahre im Rahmen der Internationalen Aktionsdekade „Wasser für das Leben“ ausgetragenen Weltwasser Forums vom UN World Water Assessment Programme (WWAP) aktualisiert. Weltwasserwoche http://www.worldwaterweek.org/ http://www.siwi.org/ Die Weltwasserwoche, ein vom Stockholm International Water Institute (SIWI) organisiertes Expertenforum, dient Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Nichtregierungsorganisationen dazu, Erfahrungen auszutauschen und effizientere und nachhaltige politische Instrumente im Wassersektor zu erarbeiten. WWF Deutschland Umfassende deutschsprachige Informationen auch zu den Internationalen Konferenzen und Projekten rund um das Thema Süßwasser. http://www.wwf.de/themen/suesswasser/ Pacific Institute http://www.worldwater.org Ziel des seit 1987 in Oakland, Calif./USA ansässigen Instituts sind Schutz und Bewahrung der weltweiten Trinkwasserreserven. Die Ergebnisse seiner Arbeit werden alle zwei Jahre in dem Buch „The World’s water“ veröffentlicht. Interessant und gut aufbereitet sind die Datenbanken zu den durch Wasser ausgelösten Konflikten von 3000 v. Chr. bis heute! Die Recherche kann nach Region, Konflikttyp und Datum vorgenommen werden. Des Weiteren stehen Excel-Dateien zur Berechnung und Darstellung der Zusammenhänge zwischen Wassermanagement, Energieverbrauch und Luftqualität zum kostenlosen Download zur Verfügung. http://pacinst.org/resources/water_to_air_models/index.htm Wasserwirtschaft http://www.ewaonline.de Die EWA ist eine unabhängige Non-Profit- und Nichtregierungsorganisation und eine der wichtigsten technisch-wissenschaftlichen Vereine in Europa im Bereich Wasser, Abwasser, Wasserwirtschaft, mit nationalen Sektionen in fast allen EU-Ländern. Seite der DWA, der deutschen Sektion der EWA http://de.dwa.de/ NB
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Energie, ökologischer Fußabdruck und Lebensstil Seit den Ereignissen in Fukushima erreichte die Debatte über die Nutzung von Atomenergie höchste Aktualität. Ebenso drängend und teilweise widersprüchlich (Beispiel Bau neuer Kohlekraftwerke als Ersatz für Atomenergie) stellt sich die Energiefrage angesichts des sich ändernden Weltklimas durch CO2-Emissionen und den daraus resultierenden Folgen für Mensch und Umwelt dar. Um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, müssten gemäß den Prognosen führender Klimawissenschaftler die weltweiten Treibhausgasemissionen spätestens 2015 sinken. Um dieses Ziel zu erreichen, sind unterschiedliche Ansätze notwendig: emissionsarmer Energieverbrauch durch Erschließung regenerativer Energiequellen, Synergien und deren Nutzung durch verbesserte Energietechnologien (Energieeffizienz) sowie energiebewusstes und ressourcenschonendes Verhalten von Staaten, Städten und eines jeden Einzelnen.
USA/International: |
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Wilde Natur im Siedlungsraum |
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Elektromobilität Motorisierte Fortbewegungsmittel sind aus unserer „mobilen Gesellschaft“ nicht mehr wegzudenken. Ihr Antrieb basiert fast ausschließlich auf Verbrennungsmotoren, die ihre Energie unmittelbar aus fossilen Energieträgern beziehen. Angesichts der zunehmenden Verknappung dieser Ressourcen und des kritischen Anstiegs an „Treibhausgasen“ wie CO2 und Stickoxiden in der Atmosphäre sucht man nach alternativen Mobilitätskonzepten. Der Ersatz von Verbrennungs- durch Elektromotoren in Fahrzeugen scheint derzeit die einzig realistische Möglichkeit zu sein. Erstaunlicherweise ist dieses Konzept keineswegs neu, denn in der Pionierzeit des Automobils wurde auch mit Elektromotoren gefahren. Strom, Benzin und Diesel als Kraftstoffe setzten sich erst nach 1920 durch. Elektrische Antriebe können aber nur dann zu einer Ressourcenschonung und Emissionsminderung beitragen, wenn damit andere Formen der Energiebereitstellung verbunden sein.
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Bemannte Raumfahrt
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Wälder Waldwissen zum
Hören
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Korallenriffe Korallenriffe sind Ökosysteme, die auf eindrückliche Weise zeigen, wie Arten ihre Lebensstätte prägen und damit anderen Organismen eine Existenz ermöglichen. Da die riffbildenden Korallen auf konstante Bedingungen angewiesen sind und zwischen den einzelnen Riffbewohnern unzähligen zwischenartlichen Beziehungen bestehen, sind Korallenriffe besonders empfindlich gegenüber Störungen. Die ausgewählten Internetseiten bieten daher nicht nur grundlegende Informationen, sondern gehen insbesondere auch auf Schutzaspekte ein.
Internationale Riff-Initiative
Kaltwasserkorallen Marine
Photobank International
Society for Reef Studies (ISRS)
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| 60 Jahre Deutsches Meeresmuseum in Stralsund http://www.meeresmuseum.de
Das 60jährige Bestehen
des Deutschen Meeresmuseums gibt Anlass, auf diese attraktive Institution
hinzuweisen, die auf vielfältige Weise Einblick in die verschiedensten
Aspekte der Beziehung Mensch und Lebensraum Meer gewährt. |
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Bionik
Mit dem Kunstwort
Bionik wird ein interdisziplinäres Forschungsgebiet bezeichnet, die
Konstruktionen, Prinzipien und Funktionsweisen der Biologie für technische
Anwendungen nutzbar machen möchte. Von den zahlreichen Internetseiten, die
über diese junge und in den letzten Jahren zunehmend populäre
Forschungsrichtung informieren, sei als erstes auf die Seite der
Forschungsgemeinschaft Bionik-Kompetenz-Netz (BIOKON) hingewiesen: |
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Jubiläen der Wissenschaft und Gedenkjahre Von generellem Interesse für die Recherche ist neben der seit nun 10 Jahren bestehenden Wikipedia die Notable Names Database (NNDB), ein Netzwerk, das speziell dafür konzipiert wurde, herauszufinden, welche Berühmtheiten sich kannten, an welchen Universitäten sie studierten oder wo sie wirkten http://www.nndb.com Vor 200 Jahren Geburtsjahr Robert Wilhelm Bunsen Bunsen (30.3. 1811 – 16. 8. 1899) gehört zu den Wissenschaftlern, die durch eine Erfindung berühmt geworden sind. Der von ihm konstruierte und später nach ihm benannte Brenner (mit dem er Michael Faradays Gasbrenner perfektionierte) ist darüber hinaus auch mit grundlegenden Arbeiten Bunsens verbunden: Zusammen mit Gustav Robert Kirchhoff betrieb Bunsen an der Universität Heidelberg flammenspektroskopische Untersuchungen von Elementen (u.a. Entdeckung von Caesium und Rubidium im Wasser aus Bad Dürkheim), die er auch auf die chemische Deutung der Fraunhofer’schen Linien im Sonnenspektrum übertrug, womit er auch einen Beitrag zur Astrophysik leistete. Wer eine in sich geschlossene Darstellung von Bunsens Leben lesen möchte, wähle: www.chemiedidactic.de. Über Bunsens Anfangsjahre als Hochschullehrer in Marburg (1938–1851) hat das Universitäts-Journal den Artikel „Bunsen in Marburg“ ins Netz gestellt http://www.uni-marburg.de/aktuelles/unijournal/2/Bunsen
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Rohstoffe
Rohstoffe gehören zu den
Grundlagen jeder menschlichen Existenz, doch ist der Bedarf durch eine Reihe
technischer und kultureller Entwicklungen in ungeahnte Höhen geschnellt. In
Deutschland verbraucht ein Mensch im Laufe eines 80jährigen Lebens zwischen
1000 und 1100 Tonnen Rohstoffe – zwei Drittel davon sind mineralische
Rohstoffe, also Metalle, Industrieminerale, Steine und Erden. Manche Meldung
über Rohstoffrecycling speziell im Zusammenhang mit elektronischen Gütern
haben dafür sensibilisiert, wie sehr wir von Elementen abhängen, von denen
mancher Laie zuvor kaum etwas gehört hat. Wir geben einige Hinweise für eine
nähere Recherche. |
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Eis und Schnee Eigenschaften und Verhalten von Schnee http://www.slf.ch/forschung_entwicklung/index_DE Betreiber dieser Seite ist das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF, ein Forschungsinstitut der schweizerischen eidgenössischen Forschungsanstalt WSL (Wald, Schnee und Landschaft). Obwohl diese Seite schwerpunktmäßig die Forschungsarbeit des SLF beschreibt, bietet sie unter der Rubrik „Forschung und Entwicklung“ auch ein breites Spektrum an informativen Beiträgen rund um das Thema Schnee und Eis. So kann man sich unter der Rubrik „Schnee“ über die physikalischen Eigenschaften des Materials Schnee informieren; unter der Rubrik „Lawinen“ findet man Beiträge zu deren Entstehung und zum Verhalten. Klimawandel http://www.climate-change.ch/4DCGI/eis_schnee/index.html Unter der angegebenen Adresse gelangt man zur Rubrik „Eis und Schnee“ des Pro-Clim-Internet-Portals. Träger dieser Internetseite zum Thema Klimawandel sind unter anderem das Bundesamt für Umwelt (BAFU), das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteo Schweiz) und andere schweizerische Organisationen. Von der Übersichtsseite können Einzelthemen wie „Meereis“, „Permafrost“ und „Schnee“ ausgewählt werden; unter der jeweiligen Rubrik sind Beiträge und Publikationen unterschiedlicher Quellen mit einer Kurzbeschreibung und einem weiterführenden Link zum Originalbeitrag zusammengestellt. So findet sich z. B. unter der Rubrik „Gletscher“ ein Beitrag mit dem Titel „Gletscherarchiv“, dessen Kurztext auf ein Photoarchiv der Gesellschaft für ökologische Forschung e.V. in München verweist, das über den darunterstehenden Link direkt aufgerufen werden kann. Schneekristalle http://www.its.caltech.edu/~atomic/snowcrystals/ Englischsprachige Internetseite über Schneeflocken: Unter der Rubrik „Snowflake physics“ werden die physikalischen Eigenschaften von Eis und die Entstehung von Schneeflocken erklärt; unter „Designer snowflakes“ kann man nachlesen, wie sich Scheekristalle im Labor „züchten“ lassen. Außerdem gibt es einen „Schneeflockenführer“ (Guide to snowflakes), in dem die einzelnen Kristalltypen erläutert werden, sowie eine Photogalerie mit brillanten Aufnahmen von Schneekristallen, von denen sich die meisten durch Anklicken vergrößern lassen. Wilson A. Bentley http://snowflakebentley.com/index.htm Englischsprachige Internetseite über den Amerikaner Wilson A. Bentley, dem es als einem der ersten gelang, einzelne Schneeflocken zu photographieren (nach neueren Erkenntnissen hat bereits der norddeutsche Naturforscher Johann Heinrich Ludwig Flögel 1876 – und damit 6 Jahre früher als Bentley – Schneeflocken photographisch dokumentiert). Auf der Internetseite kann man unter anderem zwei Originalartikel Bentleys lesen, und unter http://snowflakebentley.com/WBsnowflakes.htm findet man eine Reihe von Originalaufnahmen Bentleys. Gletscher http://www.swisseduc.ch/glaciers/index-de.html Auf dieser sehr gelungenen und sehenswert illustrierten Internetseite findet man ausführliche Informationen zu Gletschern, gegliedert nach Themen wie z. B. Typen, Entstehung von Gletschern, Fauna und Flora. Der Text ist in kurze, jeweils zur Veranschaulichung mit einem Photo versehene Abschnitte gegliedert, wobei sich die Aufnahmen durch Anklicken vergrößern lassen. Wüha |
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Gesundheitsregion REGiNA http://www.info-rm.de. Neues Online-Portal zur Regenerativen Medizin. Die Regenerative Medizin gehört zu den aussichtsreichsten Zukunftsprojekten der Medizin, die eine enge Kooperation verschiedenster Wissenschaftler erfordert, insbesondere im Bereich der Biomedizin, Materialwissenschaften und Automatisierungstechnik. Ihr gilt das Forschungsprojekt REGiNA, das im Mai 2009 als eines von zwei Gewinnerkonzepten des Wettbewerbs „Gesundheitsregionen der Zukunft“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgezeichnet worden ist. REGiNA (Regenerative Medizin in Neckar-Alb und Stuttgart) zielt darauf ab, ein regionales Anwenderzentrum aufzubauen, in dem Institute, Kliniken und Unternehmen zusammenarbeiten. Schwerpunkt bilden die vier Therapiegebiete Muskel- und Skelettsystem, Haut und Wundsystem, Herz, Kreislauf und Atemwege sowie Urogenitalsystem. Koordiniert wird das Projekt von der BioSTERN Management GmbH in Stuttgart. Das Informationsportal des Anwenderzentrums wendet sich gleichermaßen an Ärzte wie an Patienten. Es orientiert sich strikt am Machbaren, so dass es auch für Interessenten aus anderen Regionen wertvolle Orientierung bietet. |
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Gentechnik |
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Mit der Entwicklung von
Techniken zur gezielten genetischen Manipulation von Organismen (Übertragung
bzw. gezieltes Herausschneiden von Genen, Klonierung u.a.) eröffneten sich
neue Perspektiven für die Landwirtschaft, Tierzucht, Lebensmittelindustrie
und Medizin, die von den einen enthusiastisch begrüßt, von den anderen
skeptisch bis ablehnend betrachtet werden. Die ausgewählten Internetportale
bieten grundlegende Informationen. |
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Biologische Sicherheit –
Gentechnik, Pflanzen, Umwelt http://www.biosicherheit.de Die Seite wird im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erstellt. Sie bietet breit angelegte Informationen von der aktuellen Meldung bis zu speziellen Dossiers und gute Recherchemöglichkeiten, um sich rasch ein Bild davon zu machen, an welchen Organismen derzeit mit welchen Zielsetzungen geforscht wird. Die Seite enthält Links zu anderen Portalen, auch zu solchen, in denen Kritiker der Gentechnik zu Wort kommen (http:www.keine-gentechnik.de, http://www.safeourseeds.org). Die Seite spiegelt mit ihrem Archiv die gesamte öffentliche Auseinandersetzung um die Gentechnik und stellt darüber hinaus interessante Informationen speziell für den Schulunterricht zur Verfügung. |
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Transgen – Transparenz für
Gentechnik bei Lebensmitteln http://transgen.de |
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Diese vom Verein Forum –
Bio- und Gentechnologie Verein zur Förderung der gesellschaftlichen
Diskussionskultur herausgegebene Seite eignet sich besonders gut zum
Einstieg. Unter „Transgen kompakt“ erhält der Nutzer Antworten auf aktuelle
Fragen zur Gentechnik in Lebensmitteln, Anbau von Bt-Mais,
Lebensmittelkennzeichnung und der Auswirkung gentechnisch veränderter (gv)
Pflanzen auf ihre Umwelt. Wer wissen will, in welchen Bereichen Gentechnik eine Rolle spielen könnte, erhält Informationen unter anderem über Pflanzen, Lebensmittel, Zutaten, Zusätze und Enzyme. Entsprechend ihrer aktuellen Bedeutung liegt der Schwerpunkt bei Nutzpflanzen, darunter auch Rohstofflieferanten wie Baumwolle. Die Informationen sind gut mitein- ander vernetzt. Besonders wertvoll ist das Archiv, das relevante Meldungen bis 1999 enthält. |
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Gene ABC http://gene-abc.ch |
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Diese Seite geht auf die
Initiative des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der
Wissenschaftlichen Forschung zurück und wendet sich mit seinen klaren
Schaubildern und Vorschlägen zum Experimentieren insbesondere an jüngere
Nutzer. . |
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Stiftung GEN SUISSE http://www.gensuisse.ch |
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Dies ist die Seite der
1991 gegründeten Schweizerischen Stiftung für eine verantwortungsvolle
Gentechnik, die von dem Verband Interpharma getragen wird, dem die führenden
pharmazeutischen Unternehmen der Schweiz angehören. Dem Kuratorium gehören
renommierte Biowissenschaftler an. Das Portal zeigt die gesamte Bandbreite
der Gentechnik auf – es geht auch um Bereiche, die dem Laien weniger bewusst
sind, wie die Bedeutung der Gentechnik für die Grundlagenforschung und die
industrielle Produktion von Insulin durch Bakterien. |
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| Küstenzonen und Schelfmeere | |||
| http://www.lighthouse-foundation.org/index.php?id=65&L=1-acsessed | |||
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Die Internetseite der Lighthouse Foundation – Stiftung für die Meere und Ozeane (Hamburg) bietet einen ausgezeichneten, ebenso ausführlichen wie verständlichen Einstieg in die unterschiedlichen Aspekte des Themas „Küstengebiete“. In einzelnen, mit anschaulichen Bildern und Graphiken versehenen Beiträgen werden Wattenmeer, Felsküsten und Brandungszonen, Korallenriffe, Mangroven und Schelfmeere vorgestellt. Die Beiträge umfassen eine Beschreibung der jeweiligen Lebensräume und -gemeinschaften sowie eine Einschätzung der Gefährdung der Habitate durch menschlichen Einfluss. |
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| http://www.gtz.de/de/dokumente/en-mangroven.pdf | |||
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Der Raubbau an den
Mangrovensümpfen hat weitreichende Folgen für die Umwelt ebenso wie für die
ansässige Bevölkerung. Unter diesem Link findet man einen von der Deutschen
Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (gtz, Eschborn) veröffentlichten
Bericht, der schwerpunktmäßig die sozioökonomische Bedeutung von Mangroven,
die damit verbundenen Gefährdung dieses sensiblen Lebensraums sowie
Möglichkeiten zum Erhalt durch eine ökologisch verträgliche Nutzung
erörtert. Im Anhang findet man eine umfangreiche Liste mit Kontaktadressen,
bei denen weitere Informationen angefordert werden können. |
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| ftp://ftp.fao.org/docrep/fao/010/a1427e/a1427e00.pdf | |||
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Mangroven gehören zu den
am stärksten gefährdeten Lebensräumen überhaupt.Unter dem Link kann man den
Bericht der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) „The
world‘s mangroves 1980 to 2005“ als pdf-Datei herunterladen. Nach einer
Einführung zum Thema folgt eine globale Übersicht über die Verbreitung von
Mangroven. Anschließend folgen nach geographischen Regionen gegliederte
Kapitel mit Angaben zu Gesamtfläche, Artenspektrum, Nutzung, Gefährdung und
Schutzmaßnahmen. |
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| http://www.uni-duesseldorf.de/MathNat/Biologie/Didaktik/Wattenmeer/uebersicht.html | |||
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Einen Überblick über den
Lebensraum Wattenmeer kann man sich über diesen Link verschaffen: Man
gelangt zu einer interaktiven Graphik; durch Anklicken einzelner Schlagworte
erhält man Informationen zu Einzelthemen wie „Entstehungsvoraussetzungen“,
„Zonierung nach Gezeitenzonen“, „Quellerzone“, „Muscheln“ u.a. und gewinnt
so einen guten Überblick über das Ökosystem Wattenmeer. |
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| http://sdn.yourweb.de/fileadmin/sdn/pdf/themen/klima_kueste/th_1995-04-14_reise.pdf | |||
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Ein durch den Klimawandel
bedingter starker Anstieg des Meeresspiegels hätte gravierende Auswirkungen
auf alle Küstenzonen. Besonders betroffen wäre aufgrund seiner besonderen
Gegebenheiten das Wattenmeer. Der unter dem Link im pdf-Format abrufbare
Artikel erörtert die Folgen von Klimaveränderungen im Zusammenhang mit
anderen anthropogenen Eingriffen in den Lebensraum Watt. |
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| http://www.biosphaere.info/biosphaere/index.php?artnr=000463 | |||
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Nicht allein die
Erderwärmung, sondern auch eine Vielzahl weiterer menschlicher Einflüsse
schädigen Korallenriffe. Thema des Beitrags unter dieser Adresse sind die
Auswirkungen der Umweltkatastrophe durch den Brand der Ölplattform Deepwater
Horizon. Über eine Auswahlliste auf der rechten Seite kann man außerdem den
zweiteiligen Beitrag „Korallenriffe – Regenwälder der Meere“ aufrufen, der
sehr ausführlich alle Aspekte menschlicher Einwirkungen und ihrer Folgen für
das Ökosystem Riff beleuchtet. WüHa |
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| Lehr Video zum Thema Evolution auf YouTube | |||
| http://www.youtube.com/watch?v=jh-Oyf_t3c0 | |||
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Lehr-Video zum Thema Evolution auf YouTube. Da es im deutschsprachigen Raum
kaum geeignetes Videomaterial zum Thema Evolution gab, hat sich der
Arbeitskreises (AK) Evolutionsbiologie (Leitung Prof. U. Kutschera) im
Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBiO) Anfang des Jahres
entschlossen, eine Serie wissenschaftlich fundierter Lehr-Videos zu
konzipieren. Den Anfang macht das 10-Minuten-Video Was ist Evolution?
Grundlage ist das Sachbuch Tatsache Evolution. Was Darwin nicht wissen
konnte (DTV, 3. Auflage, München 2010) von U. Kutschera. Ausgehend von
populären Irrtümern zum Thema Evolution, die der YouTube-Produzent Marco
Gerhardt (Kanal: WissensMagazin) eingebracht hatte, soll dieses Start-Video
anschaulich zum Thema hinführen und dann die folgenden Schwerpunkte
behandeln: Allgemeine Definitionen des Evolutionsbegriffs; Populationen als
Einheiten der Evolution; Artbildung, das Aussterben und Stammbäume; die
Zellen-Regel und der Evolutionsbeweis; Evolutionsbiologie als Theoriensystem
und angewandte Naturwissenschaft; der doppelte Beleg zur Abstammung des
Schimpansen und Menschen aus einer gemeinsamen afrikanischen Zwischenform. |
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| Gute wissenschaftliche Praxis | |||
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Für
Wissenschaftler bedeutet es eigentlich eine Art Selbstmord, Daten und
Beobachtungen zu fälschen – und doch werden immer wieder Betrügereien
aufgedeckt. Die Internet-Enzyklopädie Wikipedia (Stichwort: Betrug und
Fälschung in der Wissenschaft) gibt eine Übersicht über mögliche Ursachen
und Motive, enthält eine nach Fachgebiet geordnete Übersicht von Fälschungen
und geht knapp auf die Auswirkungen und die Konsequenzen ein. |
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| http://www.falter.at/web/heureka/home.php | |||
| einzusehen ist. | |||
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Hier sei der Schwerpunkt auf die Vorbeugung gelegt. Unter dem Stichwort „Gute wissenschaftliche Praxis/ safeguarding good scientific practice“ findet man im Internet eine Fülle von entsprechenden Empfehlungen von Forschungseinrichtungen und Instituten – eine Konsequenz der 1997 aufgedeckten Fälschungen des Forscherduos Brach/Herrmann, das durch seine angeblichen Erfolge auf dem Gebiet der Krebsforschung seine Kollegen und die Universität Ulm in Misskredit gebracht hatte. Grundlegendes zur Fälschungsprävention hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft beigetragen: |
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| http://www.ombudsman-fuer-die-Wissenschaft.de | |||
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Der Ombudsman für die
Wissenschaft ist ein Gremium, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft
seit 1999 eingesetzt wird. Es steht allen Wissenschaftlern und
Wissenschaftlerinnen (unabhängig, ob sie in DFG-Projekte eingebunden sind
oder nicht) zur Beratung und Unterstützung zur Verfügung, wann immer Zweifel
aufkommen, ob nicht gegen gute wissenschaftliche Praxis verstoßen wird. Die
Seite informiert über Verfahrensgrundsätze des Ombudsman-Gremiums, deren
höchstes Prinzip das der Vertraulichkeit ist. Jährlich wird ein Bericht
veröffentlicht, der anonymisierte Falldarstellungen enthält. Interessant
darin sind nicht die „spektakulären“ Fälle, sondern die vielen kleinen
Missachtungen, etwa in Fragen der Autorschaft und der Anerkennung von
Forschungsleistungen junger Wissenschaftler. Grundlage ist die 1998
erschienene DFG-Denkschrift: „Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“.
Die 84seitige Schrift (Wiley-VCH, Weinheim) steht im Internet zur Verfügung: |
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| http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/reden_stellungnahmen/download/empfehlung_wiss_praxis_0198.pdf | |||
| http://ccnmtl.columbia.edu/projects/rcr/rcr_misconduct/foundation/index.html | |||
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Diese Seite der Columbia
University bietet einen guten englischsprachigen Einstieg in das Thema, auch
für den Schulunterricht: Im ersten Teil wird die Spannbreite des
wissenschaftlichen Fehlverhaltens vorgestellt, wobei auch kurz historische
Fälle gestreift werden. Der Schwerpunkt liegt aber auf gravierenden
Verfehlungen der letzten drei Jahrzehnte, die jeweils in einem Video
kommentiert werden. Im zweiten Teil geht es um Fragen der Vorbeugung und um
Sanktionen. Rd |
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| Internationales Jahr der Biodiversität | |||
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Das Jahr 2010 wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Biodiversität (IYB) erklärt, womit sie an das 1992 in Rio de Janeiro verabschiedete „Übereinkommen über die biologische Vielfalt“ (Biodiversitätskonvention) anknüpft. Damals wie heute gilt es, das Bewusstsein für den Eigenwert, aber auch für den Nutzen der Vielfalt an Arten, Populationen und Lebensgemeinschaften zu schärfen und zu einem umweltgemäßen Handeln zu motivieren.
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| Mäuse und Spitzmäuse | |||
| www.kleinsaeuger-bayern.de | |||
| Der Hauptkonservator der Zoologischen Staatssammlung München, Dr. Richard Kraft, kartiert seit rund 20 Jahren zusammen mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt die Mäuse und Spitzmäuse in Bayern. Die wichtigsten Daten zu Kennzeichen, Verbreitung, Lebensraum, Bestandssituation und Rote Liste-Status der 26 nachgewiesenen Arten wurden nicht nur in Buchform veröffentlicht (Mäuse und Spitzmäuse in Bayern, Ulmer-Verlag Stuttgart, 2008), sondern sind nun auch auf der angegebenen Website zusammengestellt. Eine Besonderheit sind die Lebendaufnahmen aller Arten, die oft eine einfache Bestimmung erlauben. | |||
| Arten des Lebensraumnetzes Natura 2000 | |||
| http://www.ffh-arten.info | |||
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Diese von dem Biologen
Dr. Randolf Manderbach in Marburg zusammengestellte Seite informiert über
das Vorkommen der in der Fauna-, Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie und der
Vogelschutzrichtlinie aufgenommenen Tier- und Pflanzenarten in Deutschland.
Grundlage sind Erhebungen in den FFH- und in den Vogelschutzgebieten. Die
Ausweisung der FFH-Gebiete geht auf die 1992 von der Europäischen
Gemeinschaft beschlossene FFH-Richtlinie zurück. Ziel ist es, durch ein
Netzwerk natürlicher Lebensräume (genannt Natura 2000) die Artenvielfalt zu
erhalten bzw. wiederherzustellen. Zu dem System gehören auch die getrennt
erfassten Vogelschutzgebiete. |
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| International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) | |||
| www.iucn.org | |||
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Eine sehr informative und
übersichtlich gestaltete englischsprachige Seite der Internationalen Union
für die Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen. |
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| Encyclopedia of Life (EOL) | |||
| www.eol.org/ | |||
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Ziel der Encyclopedia of Life ist es, sämtliche (!) Lebewesen zu erfassen
und die Informationen darüber für jedermann zugänglich ins Internet zu
stellen. |
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| Census of Marine Life | |||
| http://www.coml.org | |||
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Das Census of Marine Life ist ein Wissenschaftliches Projekt von
Meeresbiologen aus über 80 Ländern (vgl. S. 381). Ziel der auf zunächst 10 Jahre angelegten Initiative ist die Erfassung und Beschreibung aller in den Weltmeeren vorkommenden Lebewesen. Die Kenntnis über Anzahl, Vielfalt und Verteilung der Biomasse in den Meeren ist Voraussetzung für deren Schutz und den sinnvollen, nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen der Ozeane. Die inhaltsreiche, komplex strukturierte Seite enthält reichlich Bildmaterial, Filme und Karten und stellt ausführlich den Verlauf und die Ergebnisse der einzelnen Forschungsprojekte vor. Zu jedem Projekt gibt es ein Link zu einer eigenen Seite. |
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| Lehrangebote zur Artenkenntnis | |||
| http://www.artenspezialisten.ch | |||
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Nur was wir kennen, können wir auch schützen! Unter diesem Schlagwort
präsentiert sich eine neue Plattform, welche als zentrale Anlaufstelle für
die Aus- und Weiterbildung zu Artenkennern und -spezialisten dienen soll.
Laut Expertenbericht der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften besteht an den Schweizer Universitäten ein Mangel an Bildungsangeboten im Bereich der Systematik und Taxonomie und damit auch ein akuter Mangel an Spezialisten auf diesem Gebiet. Mit der Einrichtung des Internetportals soll dem entgegengewirkt werden. Sämtliche bestehende Bildungsangebote werden hier zentral erfasst und bestehende Lücken wenn möglich durch neu geschaffene Kurse ergänzt. Unter den Anbietern sind Universitäten, Museen und Naturschutzorganisationen. Die Bildungsangebote können nach Themenschwerpunkt und Bildungsart, von Praktika über Grundkurse, bis zur Spezialisierung individuell selektiert werden. |
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| Offizielle Internationale Seiten der UN | |||
| http://www.cbd.int/2010 | |||
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Diese
Seite gibt einen Überblick über die weltweiten Aktivitäten und stellt die
Zielsetzungen und Motivation für das Jahr der Biodiversität vor.
Ausdrücklich lädt die Seite zum aktiven Mitwirken ein und bietet die
Möglichkeit, Projekte vorzustellen und sich über das Thema inhaltlich
auszutauschen. |
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| Aktivitäten in Deutschland | |||
| http://www.bmu.de | |||
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Auf der
Seite des Bundesumweltministeriums gibt es eigens Hinweis auf das Jahr der
Biodiversität. Hinzuweisen ist auf den Veranstaltungskalender mit
interaktiver Karte und die als pdf herunterzuladende Dokumentation „Die Lage
der biologischen Vielfalt. 3. Globaler Ausblick (englische und gekürzte
deutsche Version). |
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| Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland | |||
| http://www.biodiversity.de | |||
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Das
Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland bietet Informationen
zum Begriff Biodiversität, über die Biodiversität in Deutschland und auf
internationaler Ebene und dokumentiert, wie das Thema in den Medien
reflektiert wird. Das Netzwerk möchte als Schnittstelle zwischen Forschung
und Politik dienen und damit zur Umsetzung der internationalen Übereinkünfte
beitragen. Entsprechend seines Netzwerkcharakters richtet es sich sowohl an
Wissenschaftler als auch an alle, die privat oder beruflich mit dem Thema
befasst sind. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung unterstützt. Maßgeblich beteiligt sind das Helmholtz-Zentrum für
Umweltforschung UFZ in Leipzig, das Museum für Naturkunde Berlin, die
Universität Potsdam sowie die Mitglieder von DIVERSITAS-Deutschland, eines
2009 in Berlin gegründeten Vereins (www.divesitas–deutschland.de), an dem
führende Ökologen und Verhaltensbio- |
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| Virtuelle Fachbibliothek | |||
| http://www.vifabio.de/iyb2010/TopTen+1.html | |||
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Eine
exzellente Zusammenstellung der 10 wichtigsten Internetquellen zum Thema
Biodiversität findet man in der virtuellen Fachbibliothek Biologie (vifabio).
Neben den offiziellen Kampagnen-Seiten und den aktuellen
Veranstaltungshinweisen findet man auch die wichtigsten Portale für online
zugängliche Biodiversitätsdaten, wie z.B. die Enzyklopädie des Lebens. Ein
weiterer Link-Tipp zum Thema Biodiversität wird bei jedem Aufruf der Seite
aus dem umfangreichen Themenpool neu generiert. |
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| Zum hundertsten Todestag von Robert Koch stellen wir einige Seiten vor, die sein gesamtes Leben beleuchten, Originalarbeiten zugänglich machen, aber auch Einzelaspekte seines Wirkens berühren. | |||
| Leben und Würdigung | |||
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Die Internetseiten der Nobelstiftung in Stockholm geben hervorragend recherchierte Informationen über die Nobelpreisträger. Unter dem Stichwort Robert Koch findet sich eine Biographie sowie seine Preisrede (auf Englisch), die er 1905 bei der Verleihung des Nobelpreises hielt. Erwähnenswert sind das Spiel „Tuberculosis Experiments + Discoveries“ und die Würdigung seiner Arbeiten zur Tuberkulose und seinen übrigen Beiträge. |
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| http://www.nobel.se | |||
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Ein Dossier des Internetportals Scinexx (Springer-Verlags/MMCD) von Petra Jöstingermeyer über Robert Koch. Ein gut lesbarer Artikel über das Leben Robert Kochs. |
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| http://www.g-o.de/dossier-243-1.html | |||
| Robert Kochs Gesammelte Werke | |||
| Das Robert-Koch-Institut (RKI) geht auf das Königlich Preußische Institut für Infektionsmedizin zurück, das 1891 eigens für Robert Koch eingerichtet worden war. Die angegebene Seite führt direkt zu seinen „Gesammelten Werken“, die als PDF-Dateien abgerufen werden können. Insgesamt sind 706 Seiten in vielen, einzeln herunter zu ladenden Kapiteln erfasst. Zeitgeschichtlich aufschlussreich ist die Gedenkrede seines Nachfolgers und Lieblingsschülers Georg Gaffky, die aus Anlass von Robert Kochs 67. Geburtstag am 11. Dezember 1905 gehalten wurde, und in der ausführlich auf die Entdeckung der Tuberkulosebakterien und auf Tuberkulin eingegangen wird (vgl. Retrospektive). Von generellem Interesse ist auch Kochs Vortrag „Über die bakteriologische Forschung“, den er 1890 auf dem Internationalen Medizinischen Kongress in Berlin gehalten hat. | |||
| http://edoc.rki.de/browsing/rki_rk/ | |||
| Historisch-kritische Beurteilung | |||
| In dem Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften „sehepunkte“ wird das Buch Krankheit im Labor von Christoph Gradmann (Universität Heidelberg) vorgestellt, das Kochs Scheitern und seine Erfolge (im Falle des Tuberkulin) ausführlich analysiert. Das 2007 im Wallstein-Verlag (Göttingen) erschienene Buch ist auch im Internet (googlebooks) einsehbar. | |||
| http://www.sehepunkte.de/2007/06/11770.html | |||
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Wüha |
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| Wege der Energiebereitstellung | |||
| Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt | |||
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Das Zentrum arbeitet an den Themen Verbrennungs- und Gasturbinentechnik (Zuverlässigkeit, Effizienz), Energieverfahrenstechnik (Wandlungstechniken wie Brennstoffzellen und Elektrokatalysatoren, Speichertechnologien und Verfahren zur Brennstoffaufbereitung und Wasserstofferzeugung), Solarforschung sowie Systemanalyse (Szenarien einer zukünftigen Energieversorgung; Markteinführung neuer Energie- und Antriebstechnologien). |
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| http://www.dlr.de/desktopdefault.aspx/tabid-616/ | |||
| Ruhruniversität Bochum | |||
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Projekt Aufwindkraftwerk (SCCN – Solar Chimney Competence Network) Wie riesige Schornsteine sollen Aufwindkraftwerke einmal – etwa in Wüstenregionen – in den Himmel ragen und uns mit elektrischer Energie versorgen. Verschiedene Gruppen von Ingenieuren arbeiten daran, diese Idee zu realisieren. |
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| http://www.ruhr-uni-bochum.de/asib/forschung/solarchimney/downloads.html | |||
| Osmosekraftwerk in Tofte/Norwegen | |||
| Ein Osmosekraftwerk (Salzgradientenkraftwerk) ist ein Kraftwerk, das den Unterschied im Salzgehalt zwischen Süßwasser und Meerwasser nutzt, um daraus Energie zu gewinnen und Strom zu erzeugen. Als weltweit erster Prototyp eines Osmosekraftwerks wurde am 24. November 2009 im norwegischen Tofte am Oslofjord ein Kleinstkraftwerk in Betrieb genommen. | |||
| http://www.statkraft.de | |||
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| Zukunft der Gezeitenkraftwerke | |||
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Das Gezeitenkraftwerk als Energielieferant der Zukunft - realistische Vision oder doch eher eine utopische Vorstellung? Rund zwei Drittel der Erde sind von Meeren bedeckt, was eine regenerative Energiequelle mit außergewöhnlichem Potential darstellt. Es wird vermutet, dass die Menschheit nur rund ein Hundertstel der Energie verbraucht, die in den Meereswellen gespeichert ist. Die Bedeutung von erneuerbarer Energie aus Wasserkraft ist heute größer denn je und der Grund dafür sind hauptsächlich die globale Klimaänderung und die Kohlendioxid-Emissionen, die bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe auftreten. Wellenbewegungen von Wasser, Gezeitenströmungen, Sturmfluten und Flutwellen - all dies spiegelt die immense Energie von bewegtem Wasser wider. Die Wasserkraft wird schon seit langem für den Menschen nutzbar gemacht. Um 1200 v. Chr. wurden die ersten Wasserschöpfräder in Mesopotamien betrieben. Die heutigen Wasserkraftwerke sind vorwiegend Elektrizitätswerke, die die mechanische Energie von Wasser in elektrischen Strom umwandeln. Sie produzieren weltweit etwa ein Fünftel des gesamten Stroms. |
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| http://www.gezeitenkraftwerke.com/ | |||
| Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien | |||
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EUROSOLAR ist die 1988 gegründete gemeinnützige Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien, unabhängig von Parteien, Institutionen, Unternehmen und Interessengruppen. Sie vertritt das Ziel, atomare und fossile Energie vollständig durch erneuerbare Energie zu ersetzen, und sieht in einer solaren Energieversorgung die zentrale Voraussetzung für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und für eine dauerhafte Wirtschaftsweise. Sie versammelt daher Fachkompetenz aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur für die Einführung solarer Energien und bietet eine Möglichkeit für jeden Einzelnen, durch persönliche Mitgliedschaft am Entstehen einer soziokulturellen Bewegung für die Sonnenenergie mitzuwirken. |
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| http://www.eurosolar.de/ | |||
| DESERTEC | |||
| Das DESERTEC Konzept beschreibt die Perspektiven einer nachhaltigen Stromversorgung für Europa (EU), den Nahen Osten (Middle East, ME) und Nordafrika (NA) bis zum Jahr 2050. Es zeigt, dass der Übergang zu einer wettbewerbsfähigen, sicheren und kompatiblen Versorgung durch die Nutzung regenerativer Energiequellen und aufgrund von Effizienzgewinnen möglich ist. Dabei spielen fossile Brennstoffe als Notfallreserve weiterhin eine Rolle. Eine enge Zusammenarbeit zwischen der EU und Ländern der MENA-Region bei der Markteinführung erneuerbarer Energien und der Verbindung von Stromnetzen mit HGÜ-Leitungen sind Schlüsselfaktoren für das wirtschaftliche Überleben der ganzen Region. In jedem Fall werden die Maßnahmen frühestens nach zwei Dekaden ihre Wirkung entfalten. Deshalb müssen angemessene politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen sofort geschaffen werden. Auch in der Bereitstellung von Trinkwasser durch Seewasserentsalzung spielt nachhaltige Energie eine zentrale Rolle HDI | |||
| http://www.desertec.org/de/ | |||
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| Energie | |||
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„Energie“ gehört zu den großen Themen unserer Zeit, dem sich auch das Wissenschaftsjahr 2010 unter dem Motto „Die Zukunft der Energie“ widmet (http://www.zukunft-der-energie.de). Wir geben ergänzende Hinweise auf Internetseiten von verschiedenen Forschungseinrichtungen, Verbänden und Firmen der Energiewirtschaft. |
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| Forschungszentrum Jülich | |||
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Die Internetseite des Instituts für Energieforschung (IEF) gibt Auskunft über Projekte zu Brennstoffzellen, Plasmaphysik, Photovoltaik, Reaktortechnik und Kernfusion sowie zu Fragen der technologischen Entwicklung. |
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| http://www.fz-juelich.de/portal/forschung/energie_umwelt | |||
| Solarturmkraftwerk Jülich | |||
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Seite zum Solarthermischen Demonstrations- und Versuchskraftwerk Jülich (STJ) – dem führenden Kompetenzzentrum zur Erforschung einer zukunftsweisenden Energietechnik. |
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| http://www.solarturm-juelich.de/de | |||
| Bundesverband Geothermie e.V. | |||
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Geothermie ist die unterhalb der festen Oberfläche der Erde gespeicherte Wärmeenergie. Man nennt sie daher auch Erdwärme. Die Webseite gibt Auskunft über Verfahren sowie die Möglichkeiten zur Gewinnung von Erdwärme in Deutschland. Mit den heute bekannten Ressourcen der hydrothermalen Geothermie könnten etwa 29% des deutschen Wärmebedarfs, mit denen der oberflächennahen Geothermie noch einmal etwa 28% gedeckt werden. |
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| http://www.geothermie.de/ | |||
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| Forschungszentrum Karlsruhe mit Schwerpunkt Energie | |||
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Der Forschungsbereich
Energie dient – als Teil der deutschen Energiepolitik – der strategischen
Vorsorge gegen langfristig mögliche Defizite bei der Versorgung mit
Primärenergie und Energie- |
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| http://www.fzk.de | |||
| Fraunhofer Gesellschaft | |||
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Brennstoffzellen und erneuerbare Energien aus Sonne und Wind, kombiniert mit intelligentem Energiemanagement, sind der Schlüssel zur Sicherung unseres Energiebedarfs. Die Fraunhofer-Forschung mit ihrer Vielfalt an Kompetenzen ist besonders geeignet, die technologischen Voraussetzungen zum Energiesparen und Erschließen neuer Energiequellen zu schaffen. Die Seite bietet Projektbeispiele (z.B. Elektroauto), Informationen zur Fraunhofer-Allianz Energie sowie die Fraunhofer Zukunftsthemen. |
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| http://www.fraunhofer.de/forschungsthemen/energie/ | |||
| Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie | |||
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Projekt
Solarenergieforschung Damit die Photovoltaik in naher Zukunft zur großtechnischen Erzeugung von Elektrizität, aber auch zur Brennstofferzeugung beitragen kann (zum Beispiel mit Wasserstoff), sind neue Technologien notwendig. Zum Beispiel ist eine einfache Prozesssteuerung gefragt mit dem Ziel, kostengünstiger zu produzieren. Dabei muss zugleich der Material- und Energieverbrauch gesenkt werden. Mit seiner Grundlagenforschung will das HZB dazu beitragen, dass weiterhin neue Erkenntnisse gewonnen werden - etwa über neue Materialien oder über Prozesse im Inneren, die zum Transport der Ladungsträger in einer Solarzelle beitragen. Die Grundlagenforschung ist die Basis, auf der innovative Technologien entstehen. Am HZB wird die Grundlagenforschung bis zur Entwicklung von vorindustriellen Prototypen geführt. HDI |
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| http://www.helmholtz-berlin.de/forschung/index_de.html | |||
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| Neobionten | |||
| EU-Projekt Daisie: | |||
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Auf der englischsprachigen Seite des Projekts Delivering Alien Invasive Species Inventory Europe (Daisie) – gibt es eine umfangreiche Datenbank zu Neophyten und Neozoen in Europa. Über eine Eingabemaske kann man nach Arten suchen, allerdings muss hierzu der botanische bzw. zoologische Name bekannt sein. Unter der Rubrik „search regions“ öffnet sich eine Karte; durch Anklicken einer Region gelangt man zu einem Menü, über das man in mehreren Schritten Informationen zu einzelnen Arten aufrufen kann. In der Rubrik „100 of the worst“ werden 100 der aggressivsten Arten detailliert beschrieben; über den Link „download factsheet“ kann man die Angaben als pdf-Datei herunterladen. Die Rubrik „european summary“ enthält interessante statistische Angaben zu verschiedenen Aspekten der Neobiontenproblematik. |
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| http://www.europe-aliens.org/ | |||
| Bundesamt für Naturschutz: | |||
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In Deutschland ist die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig und Berlin als „Hüterin der Einheiten“ für die nationale Umsetzung des SI-Systems zuständig. Zu ihren Aufgaben gehört es unter anderem, die gesetzlichen Einheiten darzustellen sowie Einheitenverkörperungen und Normale für Deutschland an die internationalen Prototypen anzuschließen und aufzubewahren. Unter (http://www.ptb.de/de/wegweiser/einheiten/index.html) kann man sich eine Tour rund um die SI-Basiseinheiten zusammenstellen. Lohnenswert sind u.a. die Seiten zum Avogadro-Projekt. Unter (http://www.ptb.de/de/publikationen/download/pdf/einheiten.pdf) kann man sich ein Faltblatt mit den gesetzlichen Einheiten in Deutschland herunterladen. |
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| http://www.floraweb.de/neoflora/ | |||
| Aqua et Terra Umweltplanung: | |||
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Diese von einem Planungsbüro (AeTumweltplanung, Dr. Stefan Nehring) gestaltete Seite widmet sich den aquatischen Organismen. Sie enthält eine ausführliche Beschreibung der Mechanismen, die der Verbreitung von Neozoen in deutschen Gewässern zugrunde liegen; am Schluss befindet sich eine umfangreiche Linkliste mit Veröffentlichungen zum Thema. |
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| http://www.neozoa.de/ | |||
| Netzwerk NOBANIS: | |||
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IDie Internetseite der North European and Baltic Network on Invasive Alien Species (NOBANIS) liefert Information über fremde und invasive Arten in Nord- und Zentraleuropa. Im Einzelnen enthält sie eine nach Ländern geordnete Datenbank mit Datenblättern zu einzelnen Arten, Informationen zu nationalen und internationalen Richtlinien und Vorgaben sowie ein Literaturverzeichnis. Unter der Rubrik „regional species DB‘s“ sind – nach Ländern geordnet – weiterführende Links zu nationalen Internetseiten/Datenbanken aufgelistet. |
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| http://www.nobanis.org/default.asp | |||
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| Invasive species specialist group: | |||
| Über diesen Link gelangt man auf eine englischsprachige Internetseite der Invasive species specialist group mit allgemeinen Informationen zu Definition, Strategien, Einflüssen und Bekämpfungsmaßnahmen invasiver Arten. Die Rubrik „Publications“ enthält eine umfangreiche Datenbank mit Publikationen der ISSG und anderer Organisationen, die man teilweise als pdf-Datei herunterladen kann. Über einen Link rechts auf der Seite lässt sich eine „Diashow“ der 100 aggressivsten Arten aufrufen, beim Anklicken einzelner Dias öffnet sich eine sehr ausführliche Beschreibung mit umfassendem Bildmaterial. | |||
| http://www.issg.org/about_is.htm | |||
| Linksammlung der TU Berlin: | |||
| Auf dieser Seite sind, geographisch nach Ländern bzw. Regionen der Welt geordnet, Links aufgelistet, über die man Zugriff auf Internetseiten mit verschiedenen Informationen zum Thema Neobioten bekommt. Wüha | |||
| http://www.oekosys.tu-berlin.de/menue/neobiota/invasion_links/ | |||
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| Jubiläen von Institutionen der Wissenschaft | |||
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350 Jahre The Royal
Society Die 1660 gegründete Royal Society ist nach der Leopoldina die älteste kontinuierlich bestehende wissenschaftliche Akademie. Ihrer am 28. November 1760 erfolgten Gründung gingen Versammlungen des „Invisible college“ voraus, auf denen ab Mitte der 1740er Jahre die Ideen Francis Bacons diskutiert wurden. Eines der Gründungsmitglieder war der Astronom und Architekt (St. Paul‘s Cathedral in London) Sir Christopher Wren. Das Jubiläumsjahr wird durch eine Reihe von Festveranstaltungen begleitet. Hierüber, aber auch über Geschichte, Aufgaben und Struktur informiert die offizielle Webseite: |
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| http://royalsociety.org | |||
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300 Jahre Charité Als Pesthaus 1710 vor den Toren Berlins gegründet, aber zunächst als Armen- und Arbeitshaus genutzt, wurde die Einrichtung bald zu einer Ausbildungsstätte für Militärärzte. Bürgerhospital wurde sie erst 1727 unter dem Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I, auf den auch der Name Charité (Barmherzigkeit) zurückgeht. Im Zuge der Universitätsgründung wurde die Charité zu einem Universitätsklinikum. Erster medizinischer Dekan war Friedrich Wilhelm Hufeland, der Leibarzt Goethes. Mit der Charité verbinden sich international bekannte Namen wie Rudolf Virchow, Hermann von Helmholtz, Emil Adolph v. Behring, Paul Ehrlich, Robert Koch, Ferdinand Sauerbruch und Werner Forßmann. Das Jubiläumsjahr wird mit Kongressen, Ausstellungen, Schul-, Kunst- und Wirtschaftsprojekten begangen. Das eigene Geschichtsmuseum widmet sich in aktuellen Ausstellungen auch sozial- und wissenschaftspolitischen Fragen |
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| http://charite300.charite.de und http://www.bmm.charite.de | |||
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250 Jahre Kew Gardens Der südwestlich von London zwischen Richmond upon Themse und Kew gelegene Garten gehört seit 2003 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Zunächst als exotischer Lustgarten angelegt, wurde die Anlage zu einem botanischen Garten umgestaltet, insbesondere auf Initiative der Prinzessin Augusta von Sachsen-Gotha-Altenburg. Mit der Erhebung zum nationalen botanischen Garten (1840) kam ein Herbarium und eine Bibliothek hinzu. Der Park ist gleichermaßen durch seine Gewächshausbauten wie durch seine Anpflanzungen attraktiv. Die Internetseite |
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| http://www.kew.org | |||
| gibt Hinweise für Besucher, präsentiert ausgewählte Pflanzen und Pilze und berichtet über die Forschung. Allein im letzten Jahr wurden über 250 Arten von Wissenschaftlern des Kew Garden beschrieben, darunter ein großer Tropenbaum aus Afrika (Berlinia korupensis) und ein Brachsenkraut aus Südafrika (Isoetes eludens). Zur Einrichtung gehört auch die Gartenanlage Wakehurst in Ardingly, zwischen London und Brighton gelegen. | |||
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200 Jahre Berliner Universität Als Friedrich-Wilhelms-Universität wurde 1810 Berlins erste Universität gegründet, die durch ihre enge Verbindung von Forschung und Lehre über die Grenzen Deutschlands hinaus beispielgebend wurde. Ihr Name ist verbunden mit dem damaligen preußischen Minister Wilhelm von Humboldt. Ihm und seinem Bruder Alexander zu Ehren heißt sie seit 1946 Humboldt-Universität. Die offizielle Internetseite enthält Informationen zum Jubiläumsjahr. Lesenswert ist auch das 2003 verfasste Leitbild dieser „Universität im Zentrum Europas“, die sich zur „Forschung als Lebensnerv der Universität“ bekennt. |
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| http://www.hu200.de/ | |||
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| Lernen und Kommunizieren im Internet | |||
| http://www.nature.com/scitable | |||
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Mit dem Portal
Scitable bietet die das Publikationshaus des Wissenschaftsjournals
Nature gemäß dem Motto For Students – For Faculty – For Science ein überaus
attraktives Angebot für alle, die sich eingehend mit Naturwissenschaften
beschäftigen – seien es Lehrer, Studenten oder aktive Wissenschaftler. Das
Portal bietet Informationen und didaktisch aufbereitete Übersichtsbeiträge,
zugleich ermöglicht es, mit Wissenschaftlern, Schülern und Studenten zu
kommunizieren und eigene Beiträge zur Diskussion zu stellen. Bislang liegt der Schwerpunkt auf genetischen Themen. Die Homepage gibt eine Übersicht des Angebots und lädt ein, sofort die Themen zu überfliegen. Etwas gezielter erschließt sich das Angebot aber über die obere Menüleiste. Dort gibt es unter TOPICS unter der Rubrik Feature content mit Essentials of Genetics eine Einführung. Hier werden Schlüsselkonzepte vorgestellt von der DNA-Struktur bis zur Populationsgenetik. Die Kapitel haben Lehrbuchcharakter und eigenen sich zum Selbststudium. Lehrer können sich sogar mit diesen Lerneinheiten einen virtuellen Klassenraum einrichten. Im Topic Room werden zehn Themenfelder aus dem Bereich der Genetik gebündelt. Unter Schlagwörtern wie Nucleic Acid – Structure and Function, Evolutionary Genetics, Genomics, Genetics and Society und Gene Expression and Regulation findet man einen einleitenden Beitrag, und zum Teil Dutzende von spezielleren Artikeln mit eigenen Referenzen und Verlinkungen. So gelangt man über Chromosomes and Cytogentics -> Chromosome Structure -> Telomeres of the Human Chromosoms auch zu einem Übersichtsartikel der drei diesjährigen Medizin-Nobelpreisträger über Telomere und Telomerase. Unter Spotlight werden aktuelle Themen von gesellschaftlicher Relevanz aufgegriffen wie GMOs, Stammzellen, Schweinegrippevirus H1N1 mit weiterführenden Verlinkungen. Unter Blogs findet sich eine breite Themen- und Darstellungsvielfalt: Student Voices mit Arbeiten von Studenten, Creature Casts – derzeit vom Dunn Lab der Brown University gestaltet – stellt u.a. Kuriosa aus dem Organismenreich vor (z.B. Mitochondrien als Augenlinsen bei Strudelwürmern), NatureEdCast lässt Wissenschaftler und Kommunikatoren der Wissenschaft zu Wort kommen, und Simply Science bietet allmonatlich ein Kurzinterview mit Forschern. Die Menüpunkte PEOPLE und GROUPS werden diejenigen aufsuchen, die sich über bestimmte Themen austauschen wollen. Wer Grundlagen der Genetik erwerben, sein Wissen testen oder sich für Prüfungen vorbereiten möchte, wähle den Menüpunkt LEARNING PATH. Nicht nur dort, sondern durchweg in diesem Wissensportal werden die Möglichkeiten des elektronischen Mediums genutzt, vielschichtige didaktische Angebote zu machen. Klickt man beispielsweise mRNA auf dem Bildschirm an, so gibt es eine knappe Definition, die man sich bei Bedarf bis zur elementaren Ebene erschließen kann. Zur vollständigen Nutzung der Angebote muss man sich anmelden, die Registrierung ist frei. Es lohnt sich, diese Seite immer wieder aufzusuchen, die sicherlich auch noch thematisch erweitert werden wird. Rd
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| Einheiten und Konstanten | |||
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Das 1960 eingeführte
metrische Internationale Einheitensystem, abgekürzt SI (Système
international d’unités), basiert auf dem internationalen Größensystem (ISQ).
In diesem System werden Einheiten zu ausgewählten physikalischen Größen
festgelegt. Derzeit beruht das System auf sieben durch Konvention
festgelegten Basiseinheiten: Meter, Kilogramm, Sekunde, Ampere, Kelvin, Mol
und Candela. |
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| http://www.bipm.org | |||
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Das
internationale Büro für Maß und Gewicht mit Sitz in Paris gibt in
periodischen Abständen die Broschüre „The International System of Units“, im
Deutschen als „die SI-Broschüre“ bezeichnet, heraus:
(http://www.bipm.org/en/si/si_brochure/general.html). Die Broschüre kann
auch als PDF-Datei heruntergeladen werden.
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| http://www.ptb.de | |||
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In
Deutschland ist die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in
Braunschweig und Berlin als „Hüterin der Einheiten“ für die nationale
Umsetzung des SI-Systems zuständig. Zu ihren Aufgaben gehört es unter
anderem, die gesetzlichen Einheiten darzustellen sowie
Einheitenverkörperungen und Normale für Deutschland an die internationalen
Prototypen anzuschließen und aufzubewahren. Unter (http://www.ptb.de/de/wegweiser/einheiten/index.html)
kann man sich eine Tour rund um die SI-Basiseinheiten zusammenstellen.
Lohnenswert sind u.a. die Seiten zum Avogadro-Projekt. Unter
(http://www.ptb.de/de/publikationen/download/pdf/einheiten.pdf) kann man
sich ein Faltblatt mit den gesetzlichen Einheiten in Deutschland
herunterladen. |
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| http://www.metas.ch | |||
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In der
Schweiz regelt das Bundesamt für Metrologie (METAS) die nationale
Umsetzung. Die Seite bietet unter http://www.metas.ch/metasweb/Themen
Informatives rund um die sieben Basiseinheiten, Größen, Einheiten und die
Entwicklung des Internationalen Einheitensystems. Eine Suchfunktion
unterstützt den Leser; zahlreiche Publikationen sind erhältlich. |
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http://www.bev.gv.at http://www.metrologie.at/index.html/ |
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In
Österreich ist das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) als
nationales Metrologieinstitut für die verbindlichen Nationalen Etalons
(Messnormale) zur Darstellung der gesetzlichen Maßeinheiten verantwortlich
und stellt deren internationale Gleichwertigkeit sicher. Im Rahmen des
physikalisch-technischen Prüfdienstes (PTP) werden die Maßeinheiten durch
Kalibrierung und Prüfung von Messgeräten unter Anschluss an die nationalen
Normale weitergegeben. |
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| http://physics.nist.gov | |||
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In den
USA ist das National Institute of Standards and Technology (NIST)
zuständig. Auf der Seite findet man nicht nur detaillierte Informationen
über die Einheiten, sondern auch die CODATA-Datei mit den international
empfohlenen Werten für die fundamentalen physikalischen Konstanten von 2006
sowie die Richtlinien über den Umgang mit Messunsicherheiten bei der
Darstellung der Einheiten, die so genannte ISO 1995. |
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| http://www.pro-physik.de/Phy/pdfs/ger_Complete_de.pdf | |||
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Die Seite
von Wiley-Interscience enthält eine Zusammenstellung physikalischer
Konstanten als PDF-Datei. |
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| http://www.tabelle.info/ | |||
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Die Seite der HUG Industrietechnik und Arbeitssicherheit GmbH enthält nicht nur naturwissenschaftliche Tabellen, sondern auch solche zu allen erdenklichen Problemen der Ingenieurs- und Materialwissenschaften im industriellen Alltag. Als Beispiele seien genannt: Arbeitsschutz, Geographie, chemische Elemente, Farben, Einheiten, Widerstand-Kennzeichnung, Technik und Umrechnungen. |
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| Alexander von Humboldt | |||
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Alexander von Humboldt
war nach heutigem Sprachgebrauch ein „Netzwerker“ – in zweierlei Hinsicht:
Er stand nicht nur mit einer großen Zahl von Menschen im wissenschaftlichen
und persönlichen Austausch, sondern es lag auch in seiner Natur,
Verknüpfungen zwischen den verschiedensten Wissensgebieten herzustellen. Die
heutigen Möglichkeiten des Internet erlauben es, einen in dieser Weise
adäquaten Einblick in dieses reiche Gelehrtenleben zu nehmen. |
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| http://www.humboldt-im-netz.de | |||
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Humboldt im Netz ist ein Projekt des Instituts für Romanistik (Prof.
Ottfried Ette) der Universität Potsdam (http://www.uni-potsdam.de) und
stellt seit nunmehr 10 Jahren Informationen und Materialien zu Leben und
Werk A. v. Humboldts ins Internet. Ein Kalender informiert über weltweite
Aktivitäten (Ausstellungen, Tagungen) zur Person A. von Humboldts. Die Seite
bietet Zugang zu Karten- und Bildmaterial und informiert über Institutionen,
die sich mit Humboldt beschäftigen. Von besonderem Wert ist die
Bibliographie: Sie erschließt eine umfangreiche Sammlung von
Humboldt-Materialien in den Bereichen Print – Online – Faksimile – Film –
Audio. Im Printbereich werden Primär- und Sekundärquellen vorgestellt,
Online-Quellen ermöglichen die Recherche in Texten und Materialien, im
Bereich Faksimile kann man in eingescannten Werken und einigen Briefen
Humboldts blättern. Humboldt im Netz wird seit Juni von der
Humboldt-Informations-Plattform (www.avhumboldt.de)
fortgeführt bzw. ergänzt, die eine umfassende Recherche ermöglicht und
ausdrücklich zur Mitwirkung einlädt. |
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| http://www.bbaw.de | |||
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Die
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften unterhält eine
Alexander-von-Humboldt-Forschungsstelle (unter: –> Forschung –> AvH).
Eine ihrer Aufgaben ist, den handschriftlichen Nachlass Alexander von
Humboldts zu erschließen und seine unselbständig erschienenen Schriften
vollständig zu edieren. Grundlage sind umfangreiche Sammlungen von Briefen
von und an Humboldt sowie seine Reisetagebücher, die ständig ergänzt und
aufbereitet werden. Die Internetseite stellt die Aufgaben und Sammlungen
vor. Ähnlich wie im Falle von Darwin ist man über Humboldts Aktivitäten
eingehend informiert, wie die knapp sachliche „Humboldt-Chronologie“ belegt.
Eindrucksvoll ist das unter „AvH –> Aus der Orinoco-Reise“ zu findende
Kapitel Alles ist Wechselwirkung. Hier wird beispielhaft ein Abschnitt von
der Reise am Orinoco vorgestellt. Der Text ist transkribiert bzw. übersetzt
(französisch, deutsch, englisch), wobei sämtliche Vorteile des digitalen
Mediums ausgeschöpft werden: Durch Anklicken von Zitaten gelangt man gleich
auf die Seite des betreffenden Werkes; zugleich kann man Humboldts
Tagebucheinträge studieren, die seiner literarischen Schilderung zugrunde
lagen. Auch diese Seite gibt eindrucksvoll eine Vorstellung von Humboldts
internationaler Bedeutung. Einbezogen sind Institutionen weltweit, die sich
mit A. v. Humboldt beschäftigen und in seinem Geiste wirken. |
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| http://www.uni-potsdam.de/u/romanistik/humboldt/hin/faak-hin2.htm | |||
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Das Haus
der Kulturen der Welt (hkw) in Berlin hatte 1999 eine große
Humboldt-Ausstellung präsentiert, aus der das gleichnamige Portal
Alexander von Humboldt - Netzwerk des Wissens hervorgegangen ist. Die
Seite informiert über die Lebensstationen, Zeitgenossen, Wirkung und
Nachwirkung A. v. Humboldts. Sehenswert sind die Seiten zur Reise in die
Neue Welt und nach Russland. |
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| http://www.humboldt-portal.de | |||
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Der Frankfurter Eichborn-Verlag hat mit der von Hans-Magnus Enzensberger herausgegebenen „Anderen Bibliothek“ wesentlich zur derzeitigen „Humboldt-Renaissance“ beigetragen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass im Humboldt-Portal auch die im Verlag edierten Werke von und über Alexander von Humboldt vorgestellt werden. Geboten wird aber weit mehr: Eine ausführliche Übersicht der Lebensstationen, der Freunde und Wegbereiter sowie der vielen „Schüler“ Humboldts, die er durch Vorbild, Fürsprache und – wenn nötig – auch finanzielle Zuwendungen gefördert hat. Zu ihnen gehören Carl Friedrich Gauss, Werner von Siemens, Jacques M. Daguerre, Justus Liebig, Charles Lyell, aber auch Musiker wie Giacomo Meyerbeer und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Besonders lesenswert sind auch die essayistischen Texte und Thesen zum Wirken A. v. Humboldts. |
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| Forschungsexpedition Deutschland | |||
| http://forschungsexpedition.de | |||
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Dies ist
die erste Adresse für dieses Wissenschaftsjahr, denn hier kann man sich
rasch über lokale Veranstaltungen informieren. Unsere heutige Welt ist vom
Internet geprägt, und so ist es nur folgerichtig, dass ein Teil des
Wissenschaftsjahres im Internet stattfindet: Ein jeder ist aufgefordert,
Fragen an Wissenschaftler zu stellen und sich kommentierend zu beteiligen.
Forschungsfragen aus 12 Jahrzehnten (im 60. Gründungsjahr) machen besonders
neugierig – und man wird durch viele Einsichten belohnt! Besonders attraktiv
sind auch die Wettbewerbe „Schule trifft Wissenschaft“, „Alltagstauglich“
und „Geistesblitze“, die sich an Schüler, Studenten bzw. speziell Kinder und
Jugendliche wenden. |
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| http://www.bmbf.de | |||
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Die Seite
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung führt unter „Wissenschaftsjahr
2009“ zum Thema und stellt die Idee des diesjährigen Wissenschaftsjahres in
den Vordergrund. Hier gelangt man zum Ausstellungszug Expedition Forschung
(s.u.) und zu dem „Zukunftsschiff“, die derzeit verschiedene Stationen in
Deutschland ansteuern. Die Seite legt auch Zeugnis von der nun
10jährigenTradition der Wissenschaftsjahre ab: Sämtliche vorangegangenen
Themenjahre sind dokumentiert und ermöglichen eine kleine Zeitreise. |
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| http://www.expedition-zukunft.org | |||
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Diese
Seite informiert speziell über den Science-Express, der von April bis
November 62 deutsche Städte aufsuchen wird (vgl. S. 449). Er gibt Einblicke
in die Themenwagen und informiert über die aktuellen Haltepunkte.
Interessant für Schulen ist die Möglichkeit, die Nutzung des Mitmachlabors
zu buchen. Unter Sciencenews werden aktuelle Meldungen über Forschungen in
Deutschland publik gemacht und gesammelt. Themen sind u.a. Grünes Band statt
Eiserner Vorhang, Wenn die Straßen holprig werden, und Organische
Solarzellen. Im Lokbuch und unter Zugnews finden sich Berichte über die
lokale Resonanz des Ausstellungszuges. |
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http://www.nanotruck.de
und http://www.biotechnikum.eu/ |
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Zwei
Sattelzüge sind kontinuierliche Begleiter der letzten Wissenschaftsjahre, um
aktuelle Forschungsgebiete auch in entlegenen Gebieten vorzustellen. Die
Seite informiert über die Reiseziele und Inhalte der Ausstellungswagen. |
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| http://www.wissenschaft-im-dialog.de | |||
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Wissenschaft im Dialog (WiD) wurde 1999 auf Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft mit Unterstützung des BMBF und der großen deutschen Wissenschaftsorganisationen gegründet. Von Anbeginn hat Wissenschaft im Dialog die Wissenschaftsjahre begleitet. Die Seite informiert über Zielsetzung und Aktivitäten und informiert u.a. über das Aussttellungsschiff MS Wissenschaft, das auch in diesem Jahr unterwegs ist. Rd |
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| Alpen- und Klimaforschung | |||
| http://www.jungfrau-klimaguide.ch | |||
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Die
Universität Bern, die in diesem Jahr ihr 175jähriges Bestehen feiert, stellt
auf innovative Weise ihre Leistungsfähigkeit auf dem Gebiet der
Klimaforschung unter Beweis. Mit ihrem „Klimaguide“ hat sie eine
multimediale Informationsplattform entwickelt, die Wanderer in der
Jungfrau-Region (Berner Oberland) vor Ort auf die Auswirkungen des
Klimawandels hinweist. |
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| http://www.lead.ethz.ch | |||
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Die
komplexe Geologie der Alpen darzustellen, ist für Lehrer eine besondere
Herausforderung. Unter dem Titel Der Ozean im Gebirge – eine geologische
Zeitreise durch die Schweiz (Vdf Hochschulverlag Ag. Zürich 2009) haben die
Geologen Helmut Weissert und Iwan Stössel von der ETH Zürich ein
Geologiebuch vorgelegt, das den alpinen Raum mit hervorragenden Graphiken
und Karten erschließt und auch komplexe Vorgänge der Plattentektonik
didaktisch präsentiert. Die angegebene Internetseite liefert hierzu
zusätzliches Anschauungsmaterial. |
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| http://www.oeschger.unibe.ch | |||
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Das
Oeschgerzentrum (Oeschger Centre for Climate Change Research) der
Universität Bern widmet sich der interdisziplinären Forschung aller mit dem
Klima zusammenhängender Fragen (Natur- wie Humanwissenschaften). Zugleich
bietet das Zentrum einen Masterstudiengang für Klimawissenschaften an. Die
Seite informiert über die Forschungsaktivitäten, Publikationen und
Konferenzen. |
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| http://www.zamg.ac.at | |||
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Die
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMAK) in Wien ist der
meteorologische und geophysikalische Dienst Österreichs, der auf die 1851
gegründete Zentralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus zurückgeht.
Die Zentralanstalt ist heute ein Dienstleistungsbetrieb und unterhält
mehrere Abteilungen: Die Synoptikabteilung bietet einen Prognosedienst, die
geophysikalische Abteilung untersucht Erdbeben und Erdmagnetismus, die
Klimaabteilung erstellt Klimastatistiken und -karten auf Grundlage des
österreichischen meteorologischen Messnetzes, die Abteilung für
Umweltmeteorologie untersucht die Ausbreitung von Schadstoffen in der
Atmosphäre |
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| http://www.austroclim.at | |||
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In der Klimaforschungsinitiative AustroClim haben sich österreichische Wissenschaftler zusammengeschlossen, um in fächerübergreifender Kooperation wissenschaftlich fundierte Daten über Klima und Klimawandel aufzubereiten. Zielgruppe sind alle Personen und Institutionen, die mit Klimafolgen konfrontiert sind und klimarelevante Entscheidungen zu treffen haben. Mitglied sind Einzelpersonen wie auch Institutionen wie das Institut für Meteorologie der Universität für Bodenkultur Wien und das Institut für Limnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Rd |
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| Die Landung auf dem Mond | |||
| Der Mond hat trotz
intensiver und anhaltender Forschung nichts von seiner Faszination
eingebüßt. Anlässlich der Wiederkehr der Mondlandung vor 40 Jahren geben wir
Hinweise auf dieses Ereignis, das damals „weltbewegend“ war. |
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| http://history.nasa.gov/ | |||
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Die Seite
der National Aeronautics and Space Administration ist bei diesem Jubiläum
die erste Quelle. Sie enthält neben einer exzellenten Bildergalerie
Dokumentationen mit den Gesprächen in der Raumkapsel und bei den Missionen
auf dem Mond. Zum Jubiläum ist eine eigene Website eingerichtet worden, die
auch das alte Pressematerial enthält. Der Blick geht aber nicht nur zurück:
Auch zu den aktuellen bemannten und unbemannten Missionen hat man leicht
Zugriff. |
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| http://www.retroweb.com/apollo_retrospective.html | |||
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Dies ist
eine private Internetseite eines Amerikaners, der die Apollo-Missionen als
Kind miterlebt und aus persönlicher Sicht alle Memorabilia (z.B. auch
Zeitungsausschnitte etc.) zusammengetragen hat. Links führen zu offiziellen
Seiten. |
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Nachdem
Menschen mit der Mission Apollo 17 (1972) letztmals den Mond betreten
hatten, kamen in den USA Gerüchte auf, die NASA habe die Mondlandungen in
Filmstudios inszenieren lassen. Die Fälschungsvorwürfe führten zu einer
erbitterten Debatte, die auch im Internet ausgetragen wird. |
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| http://www.sternwarte-recklinghausen.de/mondlandung.html | |||
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Die
Westfälische Volkssternwarte und Sternwarte Recklinghausen greift die
Behauptungen der Fälschungsanhänger auf und bietet Filmszenen, anhand derer
man sich selbst ein Bild machen kann. Begleitend wird ein Skript mit dem
Thema „Mondfall“ zum Herunterladen angeboten. Auf diese Weise wird den
Einwänden eine didaktisch-lehrreiche Seite abgewonnen. |
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| http://clavius.org | |||
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Diese von
amerikanischen Amateuren und Profis betriebene Seite widmet sich speziell
den Fälschungsvorwürfen. Punkt für Punkt wird auf „verräterische“ Indizien
eingegangen, die auf eine Inszenierung im Studio hinweisen sollen. Bei der
Lektüre gewinnt man einen guten Überblick über die speziellen (astro)physikalischen
und geologischen Bedingungen auf dem Mond und die technischen
Voraussetzungen für die Missionen. |
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| http://www.apollo-projekt.de | |||
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Der Chemiker und Feinmechaniker Matthias Lipinski (Schortens bei Wilhelmshaven) gibt eine gute Übersicht zum Thema Fälschungsvorwürfe. |
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| Die Grube Messel bei Darmstadt | |||
| Immer wieder macht die Grube Messel bei Darmstadt von sich reden. Jüngst wurde die Weltöffentlichkeit über den Fund von Darwinius masillae informiert, einem bemerkenswert gut erhaltenen frühen Primaten. Auch sonst ist man von Messel geradezu Sensationelles gewohnt: In dem strömungsarmen, am Grunde sauerstoffarmen tropischen See blieben Pflanzen und Tiere ungewöhnlich vollständig erhalten. Allzu leicht lässt das reiche Fossilinventar (u.a. über 50 Vogel- und 45 Säugetierarten) vergessen, wie mühselig die Suche ist: Um ein gutes Skelett zu bergen, müssen 150 Kubikmeter Ölschiefer freigelegt werden. Erste Fossilien wurden 1874 entdeckt. Der hohe Wassergehalt erschwerte aber die Präparation und eine dauerhafte Bewahrung. Entscheidend wurde die von dem Berliner Paläontologen Walter Georg Kühne entwickelte Methode, hinfällige Fossilien mit Epoxidharzen zu tränken: Das von einer Seite freigelegte Fossil wird vorsichtig ausgetrocknet und mit Kunstharz übergossen, der in die organischen Feinstrukturen dringt. Anschließend lässt sich das gehärtete Fossil von der anderen Seite freilegen. Auf die Messeler Funde wurde die Methode erstmals von Amateuren angewandt, die mit ihren auch Fossilpräsentationen mit dazu beigetragen haben, dass die Grube als Fossilfundstätte bewahrt und nicht als Mülldeponie genutzt wurde. | |||
| http://www.palaeontologische-gesellschaft.de | |||
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Die 1912 in Greifswald gegründete Gesellschaft hat das Ziel, den Kontakt unter den Paläontologen und Geowissenschaftlern sowie allen interessierten Laien zu fördern. Auf dieser Seite stellen Norbert Micklich und Gabriele Darmstadt vom Hessischen Landesmuseum Darmstadt (HLMD) heutige Forschungsprojekte vor, die vor allem nach Sicherung der Grube als Weltnaturerbe-Denkmal der UNESCO (1995) mit noch größerer Sorgfalt durchgeführt werden, als zur „Notgrabungszeit“ (aus der auch der erwähnte Darwinia masillae stammt), bei der es um rasche Fossilbergung ging. |
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| http://hlmd.de | |||
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Das Hessische Landesmuseum Darmstadt baut seit 1874 seine Sammlung von Messeler Fossilien aus, die wertvolle Typusexemplare enthält, u.a. vom Messeler Urpferd (Porpalaeotherium hassiacum) dem Ameisenbär (Eurotamandua joresi) und dem Urtapir (Hyrarchys minimus). |
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| http://www.senckenberg.de | |||
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Neben dem Hessischen Landesmuseum ist vor allem das Frankfurter Forschungsinstitut Senckenberg an den Grabungskampagnen beteiligt. Die Homepage informiert über die Schausammlung, die Stichwortsuche (Messel) führt zu Publikationen. |
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| http://www.grube-messel.de | |||
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Die Aufnahme der Grube Messel als Weltnaturerbe-Denkmal war Anlass zur Gründung Welterbe Grube Messel gGmbH. Die Seite informiert nicht nur über Entstehung und Funde, sondern gibt Hinweise auf Führungen und Besichtigungsmöglichkeiten. |
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| www.messelmuseum.de | |||
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1860 wurden in der Gemeinde Messel Ölschiefervorkommen entdeckt, die zu einer bescheidenen Industrialisierung führten. Als Brennmaterial war die „Messeler Braunkohle“ zwar ungeeignet, doch gewann man aus dem bitumenreichen Material bis 1962 wirtschaftlich interessante Produkte wie Koks (für Elektroden und Farben), Benzin, Diesel und Heizöl, Paraffin (Kerzenherstellung) und Ichthyol für Salben. Die Seite gibt Einblicke in die Industriegeschichte und informiert über das kleine Museum. Rd |
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| Tierstimmen | |||
| Die Dokumentation von Tierstimmen und ihre Bereitstellung für Wissenschaftler und Naturliebhaber ist in den letzten Jahren erheblich erleichtert worden. Auch das Internet hilft dabei, unbekannte Tierlaute zuzuordnen und die Kenntnisse zu erweitern. | |||
| http://141.20.65.25/tsa/content_14_de.html | |||
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Tierstimmenarchiv des Museums für Naturkunde der Humboldtuniversität zu
Berlin.
Bereits in den 1930er Jahren haben Oskar Heinroth und Ludwig Koch in Berlin
Vogelstimmen aufgezeichnet, gedacht als Lern- und Hilfsmittel zur Bestimmung
der heimischen Vogelwelt. Der Grundstein des heutigen Archivs wurde 1951 von
dem Verhaltensbiologen Günter Tembrock gelegt. Primäres Anliegen war es, die
Lautäußerungen als einen wichtigen Bestandteil des Tierverhaltens zu
dokumentieren. Aus seiner Forschung an Füchsen entstand der Hochschulfilm
„Lautforschungen an Vulpes vulpes L. und anderen Caniden“, weltweit
der erste speziell der akustischen Kommunikation gewidmete Film. Im Laufe
der Jahre entstand daraus ein umfangreiches Archiv (anfangs vor allem
Zootiere, später zunehmend Freilandaufnahmen), das 1995 dem Naturkundemuseum
Berlin angegliedert wurde. |
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| http://www.vogelstimmen.de | |||
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Vogelstimmen zum Kennenlernen |
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| http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/portrait/ | |||
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Vogelstimmen-Quiz |
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