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| Johannes M. Herrmann | |||
| Proteintransportmaschinen in Mitochondrien – ein Mosaik aus Proteinkomplexen unterschiedlicher phylogenetischer Abstammung | |||
| KONZEPTE UND GESCHICHTE | |||
| Hermann Levinson, Anna Levinson | |||
| Vögel und Schmetterlinge als Erscheinungsform der menschlichen Seele – Ein zoologischer Streifzug durch die Kulturgeschichte | |||
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| Atomarer Speicher für Photonenzustände | |||
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| CHEMIE | |||
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| PHYSIOLOGIE | |||
| Fressen modifiziert das Pythonherz | |||
| Synchrone Blütenbildung am Äquator | |||
| BIOWISSENSCHAFTEN | |||
| Kristallmodell lässt Facettenaugen entstehen | |||
| Neuer Vererbungsmodus entdeckt | |||
| Sitzstange dient der Fremdbestäubung | |||
| Pollen-Katapult beim Kanadischen Hartriegel | |||
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| ÖKOLOGIE | |||
| Ökologische Immunologie untersucht Wirbellose | |||
| Flut im Grand Canyon | |||
| MOLEKULARBIOLOGIE | |||
| MicroRNAs regulieren Krebs | |||
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| Erprobung neuer Technologien auf dem Mond — Antiwasserstoff — Langlebige Tropfen — Magnetresonanztomographie — Gesichtstumore bei Beutelteufeln — Bio-Ethanol — Bekämpfung von Schaben mit Nematoden — Koa-Baum — Trägerproteine für Vitamin E | |||
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| Stichwort: Künstliche Intelligenz (Teil 2) | |||
Retrospektive |
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| TECHMAX 5 | |||
| Arbeitspapier der Max-Planck-Gesellschaft (Herbst 2005) | |||
| Roland Wengenmayr: | |||
| Widerstand zwecklos – Supraleiter auf dem Sprung zu höheren Temperaturen | |||
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Proteintransportmaschinen in
Mitochondrien – ein Mosaik aus Proteinkomplexen unterschiedlicher
phylogenetischer Abstammung Mitochondrien sind die Energie liefernde Zellorganellen eukaryotischer Organismen, die eine eigene DNA enthalten und zur Selbstvermehrung fähig sind. Nach der Endosymbiontentheorie handelt es sich um ehemalige Bakterien, die von einer Wirtszelle einverleibt wurden (ähnliches gilt für die Chloroplasten der grünen Pflanzen). Im Laufe der Evolution wurde der Stoffwechsel beider Partner verzahnt, wobei die Wirtszelle einige Stoffwechselwege an die Mitochondrien abgab, andererseits wurden viele mitochondrialen Gene in das Genom der Wirtszelle integriert. Die genetische Abhängigkeit der Mitochondrien zeigt sich darin, dass die allermeisten ihrer Proteine im flüssigen Zellplasma (Cytosol) synthetisiert werden und von dort in die Mitochondrien eingeschleust werden müssen. Für die Erkennung und Sortierung mitochondrialer Proteine ist eine Reihe von Proteintransportmaschinen zuständig, die in der inneren und äußeren Mitochondrienmembran sitzen. Wie die Untersuchungen des Autors zeigen, handelt es sich teils um alte, bakterielle Proteinkomplexe, teils um Neuentwicklungen der eukaryotischen Zelle. |
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| Vögel und
Schmetterlinge als Erscheinungsform der menschlichen Seele – Ein
zoologischer Streifzug durch die Kulturgeschichte Die Vorstellung, dass die Seele nach dem Tod eines Menschen weiterlebe, hat alte Wurzeln. In vielen Kulturen wurden andere Lebewesen als Träger der menschlichen Seele angesehen. So glaubten die Ägypter des alten Reiches, dass die für Macht und Persönlichkeit stehende Beweglichkeitsseele eines mumifizierten Toten tagsüber als Sattelstorch aufsteige und nachts wieder dort heimkehre. Später sah man in Falken und schließlich in einem Greifvogel mit einem menschlichen Kopf und Kinnbart die Verkörperung der Beweglichkeitsseele, während die Toten von einem Schopfibis dargestellt wurden. Die alten Griechen der mykenischen Zeit übernahmen die ägyptische Vorstellung des Seelenvogels (Sirenen), doch traten auch Nacht- und später Tagfalter als Sinnbilder der unsterblichen Seele auf. Zeugnisse geben Schmetterlingsdarstellungen als Symbole der Psyche. Im späten Mittelalter übernahm der christliche Glaube die Faltermetamorphose als Leitmotiv, worin das menschliche Leben mit dem Leben einer Raupe, der Tod mit einer Puppe und die auferstandene Seele mit einem ausschlüpfenden Falter verglichen wurden. |
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