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| Nicolaas K. Michiels | |||
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Die Einsamkeit der Zweisamkeit – Weshalb Zwitter kein Erfolgsmodell sind |
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| KONZEPTE UND GESCHICHTE | |||
| Volker Johst | |||
| Die Willensfreiheit ist keine Illusion – Anmerkungen eines Verhaltensbiologen zum aktuellen Freiheitsdiskurs (Teil 2) | |||
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| Rundschau | |||
| PHYSIK UND CHEMIE | |||
| Suprafluidität eines Fermionengases in einem optischen Gitter | |||
| Elektronenfokussierung mit Graphen? | |||
| Neues mikroporöses Zeolith mit besonders großen Poren | |||
| FORENSIK | |||
| Die Relikte der Jeanne d’Arc – eine Fälschung | |||
| METEOROLOGIE | |||
| Warum blieben 2006 die Hurrikane aus? | |||
| PHÄNOLOGIE | |||
| Längere Pilzsaison durch Klimaerwärmung | |||
| BIONIK | |||
| Roboter simuliert Landgang der Wirbeltiere | |||
| PALÄOANTHROPOLOGIE | |||
| Zur Ausbreitung von Homo sapiens in Afrika und Eurasien | |||
| GENETIK | |||
| Regulation der Gendosis bei Vögeln | |||
| NEUROPHYSIOLOGIE | |||
| Zelloberflächenmolekül CD38 beeinflusst Sozialverhalten | |||
| ENTWICKLUNGSGENETIK | |||
| Evolution von Komplexaugen bei Fliegen | |||
| MIKROBIOLOGIE | |||
| Actin-Homolog segregiert Bakterienchromosom | |||
| ZWILLINGSFORSCHUNG | |||
| Halbchimäre Zwillinge | |||
| KURZMITTEILUNGEN | |||
| Verhalten von Gummi bei starker Dehnung — Newtons Gravitationsgesetz — Hochfeldmagnet mit 25 bis 30 Tesla — Röntgenteleskop eRosita — Magnetische Wechselwirkung zwischen einzelnen Atomen auf einer Metalloberfläche — Solarstrom aus Nordafrikas Wüsten — Klimageschichte der Sahara . Biosphärenreservat Schwäbische Alb — Meyenburg-Preis — Folsäure-reiche Tomaten . Hitzetoleranz durch Triple-Symbiose — Forschungsschiff Gauss — Bioethanol-Markt — Plötzlicher Kabelbruch — Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) | |||
| BÜCHER UND MEDIEN | |||
| Buchbesprechungen | |||
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Katharina Schmidt-Loske: Die Tierwelt der Maria Sibylla Merian
Klaus Ratheiser: |
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Die Einsamkeit der Zweisamkeit – Weshalb Zwitter kein Erfolgsmodell sind Männliches und weibliches Geschlecht investieren in unterschiedlicher Weise in ihre Nachkommenschaft. Da individuelles Verhalten zudem auf die Optimierung des Fortpflanzungserfolges zielt, ist die Interaktion der Geschlechter nicht nur von Harmonie, sondern auch von Konflikten geprägt. Man sollte daher erwarten, dass zwittrige Tiere die aus widerstreitenden „Geschlechterinterressen“ erwachsenden Auseinandersetzungen vermeiden und deshalb besonders artenreich vertreten wären. Es gibt zwar Beispiele für den evolutionären Erfolg von Zwittern (man denke an Hinterkiemer- und Lungenschnecken, Regenwürmer, Plattwürmer u.a,), doch sind sie insgesamt im Tierreich selten vertreten. Verhaltensbeobachtungen und theoretische Überlegungen belegen, dass Zwittertum zu extrem aufwendigen und nachteiligen Interaktionen der Geschlechtspartner führen kann, die bei zweigeschlechtlichen Arten vermieden werden. |
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Unsere Welt zeigt einen geschichteten Aufbau, der von der untersten Ebene der Elementarteilchen, über die unbelebte zur belebten Welt bis hin zu geistigen Leistungen reicht. Dieser Schichtenbau, der von Philosophen wie Nicolai Hartmann, Friedrich Engels und Karl Popper klar erkannt wurde, zeigt ein Grundphänomen: Die Elemente einer unteren Schicht sind Vorbedingung für die Entstehung eines übergeordneten Gefüges; dieses weist neue Eigenschaften auf (Emergenz), die nur teilweise durch die Elemente erklärt werden können. Ja, den untergeordneten Elementen wird eine neue Rolle im Gefüge zugewiesen. Es gibt also nicht nur eine Kausalität von „unten nach oben“, sondern auch eine Kausalität von „oben nach unten“. Diese funktionellen Beziehungen zwischen Element- und Systemebene werden häufig ignoriert. Nach dem Freiburger Verhaltensbiologen Bernhard Hassenstein ergibt sich daraus der (Schein-) Widerspruch zwischen Kausalität und Willensfreiheit. |
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