| NR-aktuell | |||
| FORSCHUNG | |||
| Christian Körner | |||
| Wald, Biodiversität und CO2 – Überraschungen sind sicher | |||
| ÜBERSICHT | |||
| Johannes Seidemann | |||
| Das Fensterblatt Monstera deliciosa – eine wenig bekannte Obstpflanze | |||
| mehr ... | |||
| FORUM | |||
| Leserbriefe | |||
| Rundschau | |||
| ASTRONOMIE | |||
| Das Large Binocular Telescope | |||
| Allende-Meteorit und die Frühgeschichte des Sonnensystems | |||
| PHYSIK | |||
| Wie Turbulenz in Rohren entsteht | |||
| Einzelner Elektronenspin sichtbar gemacht | |||
| Superflüssiger Kristall? | |||
| Vibrierende Kohlenstoff-Nanoröhrchen | |||
| CHEMIE | |||
| Dreifachbindung zwischen Siliciumatomen | |||
| Struktur von katalytisch aktivem Gold | |||
| Fraktionierung von Platinmetallen im Inneren der Erde | |||
| PALÄONTOLOGIE | |||
| Basale Tyrannosaurier mit „Protofedern“ | |||
| Raubsaurier in vogelartiger Schlafstellung | |||
| BIOWISSENSCHAFTEN | |||
| Neues vom Giftvogel | |||
| Die Architektur des bakteriellen Photosyntheseapparates | |||
| Bakterien induzieren die Bildung von Leuchtorganen | |||
| Transport von Cuticularwachs bei Pflanzen | |||
| Angeborene Immunabwehr bei Pflanzen | |||
| GENOMFORSCHUNG | |||
| Genomsequenzierung enthüllt Evolution der Kieselalgen | |||
| Feinanalyse von Chromosom 5 | |||
| ANTHROPOLOGIE | |||
| Das frühe Gehirnwachstum bei Homo erectus | |||
| Homo floresiensis – ein kleinwüchsiger Hominide von Indonesien | |||
| EPIDEMIOLOGIE | |||
| Rinderwahnsinn in den USA | |||
| KURZMITTEILUNGEN | |||
| Quasare — Mini-Sternfinsternis — Röntgengalaxienhaufen-Katalog — Andromeda IX — Kleeblatt-Quasar — Nukleare Antriebs- und Energietechnologien — Forschungsflugzeug HALO — Altersbestimmung von Wasserproben — Naturkonstanten — Materie und Antimaterie — Solarthermische Erzeugung von Wasserstoff — Röntgenlinsen — Zähflüssige Substanzen — Dinosaurierspuren — Kollision mit Glasscheiben — Selbstbestäubung — Natürlicher Kernreaktor | |||
| BÜCHER UND MEDIEN | |||
| Besprechungen | |||
| Thomas
Junker: Die zweite Darwinsche Revolution. Manfred Reitz: Auf der Fährte der Zeit. Karl-Heinz Linne von Berg, Michael Melkonian: Der Kosmos-Algenführer |
|||
| Neuerscheinungen | |||
| PERSONALIA | |||
| Todestage | |||
| Geburtstage | |||
| Akademische Nachrichten | |||
| Ehrungen | |||
| SERVICE | |||
| Tipps und Hinweise | |||
| Nachrichten aus dem Internet | |||
| Veranstaltungen | |||
| NR | |||
| Stichwort: Eugenik | |||
Retrospektive |
|||
| Vorschau, Impressum | |||
| GEOMAX 9 | |||
| Arbeitspapier der Max-Planck-Gesellschaft (Winter 2004) | |||
| Christina Beck: | |||
| Die Magie des Magnetfelds – Forschen am Mittelpunkt der Erde | |||
| |
|||
|
Wald, Biodiversität und CO2
– Überraschungen sind sicher Während die breite Öffentlichkeit unter dem Stichwort „Treibhausgas Kohlendioxid“ in erster Linie an mögliche künftige Klimaänderungen denkt, hat die CO2-Anreicherung der Luft direkte Auswirkungen auf den Stoffwechsel von Pflanzen, was längst zu einem schleichenden Wandel in der Vegetation geführt hat. Im Laborversuch führt ein erhöhtes CO2-Angebot zu einer gesteigerten Photosyntheserate und einer vermehrten Kohlenstoffspeicherung in der Pflanze. Außerdem reduziert sich die Öffnungsweite der Stomata, was zu einer Verminderung der Transpiration führt. Versuche in freier Natur zeigten jedoch, dass diese CO2-Effekte wesentlich komplexer sind als ursprünglich angenommen. Wegen der vielseitigen Wechselwirkungen mit anderen Faktoren führt es in die Irre, die CO2-Auswirkungen unter Bedingungen zu studieren, in denen diese Faktoren künstlich ausgeschaltet sind (gute Wasser- und Nährstoffversorgung, Konkurrenzarmut). Die Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre und Biosphäre verlangt einen systembiologischen Ansatz. Dabei muss die genetische Vielfalt, insbesondere die Artenvielfalt, in die Experimente mit einbezogen werden. |
|||
| zurück zum Anfang | |||
| |
|||
| Das
Fensterblatt Monstera deliciosa – eine wenig bekannte Obstpflanze
Das Köstliche Fensterblatt Monstera deliciosa ist wegen seiner dekorativen Blätter und der einfachen Haltung eine weltweit verbreitete Zimmerpflanze. Ursprünglich aus Mexiko stammend, wird sie seit 1848 auch in europäischen Gärtnereien kultiviert. Die typisch perforierten Blätter - eine Anpassung an das relativ dunkle Dämmerlicht im Urwald – ermöglichen, dass das Sonnenlicht auch tiefer liegende Pflanzenteile erreicht. In Zimmerkulturen blüht das Fensterblatt nur selten, unter tropischen Bedingungen kommt es jedoch zur Ausbildung kolbenartiger Fruchtstände, die als Delikatesse gelten. Der Verzehr dieser Kolben wird allerdings als problematisch angesehen, da Aronstabgewächse toxische Eigenschaften besitzen. Auf jeden Fall sollten nur reife Fruchtstände gegessen werden, da mit der Reifung die Zahl der Schleimhaut reizenden Calcium-Oxalatkristalle abnimmt. Von der Giftzentrale Bonn wird die Monstera-Pflanze als gering giftig eingeschätzt.
|
|||
| zurück zum Anfang | ||
| |