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VERANSTALTUNGSHINWEIS

     
   

20. bis 24. September 2011

     
   

Crystals, Minerals and Materials

     
   

Gemeinsame Tagung der Deutschen Gesellschaft für Kristallographie (DGK), der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft (DMG) und der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft (ÖMG) http://www.salzburg2011.org/
 

     
   

Informationen und Anmeldung:
Conventus Congressmanagement & Marketing GmbH
Felix Angermüller
Markt 8
Carl-Pulfrich Straße 1; 07745 Jena, Germany
Telefon: 0049 (0) 3641 31 16 301
Telefax: 0049 (0) 3641 31 16 241
felix.angermueller(at)conventus.de
www.conventus.de

 

     
     
   
     ÜBERSICHT
   
    Martin Battran
    Typisch Frau, typisch Mann – Geschlechterdifferenz und Neurowissenschaft
     
    mehr ...
     
     FORSCHUNG
   
    Andreas Schmidt-Rhaesa
    Xenoturbella und die Acoelomorpha – eine „never ending story“
     
    mehr ...
     
     
     
    Rundschau
     
    GEOCHEMIE
    Stabile Trisulfid-Anionen in der Erdkruste
     
    MEERESFORSCHUNG
    Tsunamis durch Kalben von Gletschern?
     
    PALÄONTOLOGIE
    Neues Licht auf Stammesgeschichte der frühen Dinosaurier
    Dinosaurier als erste Wirte für Läuse
    Nahrungswechsel und Pferdeevolution in Nordamerika
     
    HUMANEVOLUTION
    Out of Africa via Arabien?
     
    FRÜHGESCHICHTE
    Paläoindianer auf den Channel Islands vor Kalifornien
     
    ZOOLOGIE
    Skorpione als Beute einer Fledermaus
     
    BOTANIK
    Genomduplikationen in der Evolution von Samenpflanzen und Angiospermen
    Gewebsspezifische Bildung von Proteinen bei der C4-Photosynthese
     
    MEDIZIN
    Exosomen transportieren RNA-Medikamente
    Personalisierte Medizin
    Aufklärung durch Isotope
     
    KURZMITTEILUNGEN
    Alpha-Magnet-Spektrometer sucht Antimaterie und Dunkle Materie Elektronentorus erklärt Hoch-temperatur-Supraleitung Farbstoffmodule im Siebdruckverfahren Bunte Papageienfedern vor Bakterien geschützt Spechtschädel als Vorbild für Dämpfungssysteme Mikrokamera
für Endoskop
MPI für Intelligente Systeme
     
    DOPPELJUBILÄUM
    150 Jahre Archaeopteryx − 75 Jahre Peter Wellnhofer
     
    CHEMISCHE PHÄNOMENE IN DER NATUR
    Tropfsteine: Stalagmiten, Stalaktiten und Stalagnaten
     
    BÜCHER UND MEDIEN
     
    Buchbesprechungen
   

Frans de Waal:
Das Prinzip Empathie.
Was wir von der Natur für eine bessere Gesellschaft lernen können.

Franz Krapp, Jochen Niethammer (Hrsg.):
Die Fledermäuse Europas.

Patricia Fara:
4000 Jahre Wissenschaft.

Karl-Heinz Ribbert:
Geologie im Rheinischen Schiefergebirge.
 

    Neuerscheinungen
     
    PERSONALIA
    Todestage
    Geburtstage
    Akademische Nachrichten
    Ehrungen
     
    SERVICE
    Tipps und Hinweise
    Nachrichten aus dem Internet
    Veranstaltungen
     
    NR
    Stichwort: Sexuelle Selektion
    Retrospektive: Sexualdimorphismus
    Vorschau, Impressum
     
     
    GEOMAX 17
    Arbeitspapier der Max-Planck-Gesellschaft (Frühjahr 2011)
     
    Dieter Lohmann:
Herausforderung Megacity – Warum Stadtluft nicht wirklich frei macht
     
     
   
 

 

   
   
   

Typisch Frau, typisch Mann – Geschlechterdifferenz und Neurowissenschaft
Die Geschlechtlichkeit ist konstitutiv für Erleben, Empfinden und Denken des Menschen. Mit ihr ist eine Polarität verbunden, die sich auch in der Rolle von Mann und Frau in der Gesellschaft widerspiegelt. Ähnlich wie in der Bildungsforschung wird auch im Bereich der Geschlechterforschung die Frage, was genetisches Erbe und was Umwelt zu dem jeweils gegebenen Zustand beiträgt, besonders kontrovers diskutiert. Dies hat im Bezug auf die Geschlechterdifferenz im angelsächsischen Bereich dazu geführt, zwischen Sex und Gender – biologischem und sozialem Geschlecht – zu unterscheiden. Wie der Blick ins Tierreich zeigt, ist die Geschlechtertrennung ein sehr erfolgreiches Prinzip, das eine Anpassungsfähigkeit ermöglicht und einen zusätzlichen, sehr folgenreichen Evolutionsfaktor ins Spiel bringt, die sexuelle Zuchtwahl. Unser Autor berichtet über eine natur- und geisteswissenschaftliche Tagung zu dem Thema.

 

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    Xenoturbella und die Acoelomorpha – eine „never ending story“
In der biologischen Systematik wird der Differenz zwischen Populationen, Arten und Artengruppen (Taxa) seit jeher ein besonderes Augenmerk gewidmet. Für die argumentative Begründung von Abstammungshypothesen spielen alle nur fassbaren Merkmale mit allen Feinheiten eine Rolle, so dass sich das „Weltbild“ durch einzelne Befunde an einzelnen Organismen mitunter radikal ändern kann. Ein hervorragendes Beispiel hierfür liefert die Diskussion um die Tiere, die an der „Basis“ der bilateralsymmetrischen Tiere gestanden haben. Es geht um merkmalsarme Würmer, die vor 130 Jahren aus der Bucht des Schwarzen Meeres bei Sewastopol entdeckt wurden und seitdem die Systematiker und Evolutionsbiologen beschäftigen.

 

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