Leserkreis
Die Naturwissenschaftliche Rundschau wendet sich an wissenschaftlich
vorgebildete, kritische Leser, die sich gerade über jene Forschungen
informieren möchten, die nicht in dem eigenen Forschungs-/Interessenfeld
liegen. Das heißt: Sie dürfen gewisse Grundkenntnisse voraussetzen.
Es ist nicht notwendig, Abkürzungen wie DNA oder nm ausführlich
zu erklären, doch ist es erfahrungsgemäß hilfreich, bei
der Erstnennung eine kleine Brücke zu bauen, z.B.: die im Kern vorliegende
Erbsubstanz, DNA. Bestimmte Fachbegriffe, Methoden und Abkürzungen
können allerdings nicht vorausgesetzt werden, wie HPLC, mag. (für
magnitudo, relative Helligkeit von Sternen); in diesen Fällen erwarten
wir kurze Erläuterungen.
Darstellungsformen
Hauptbeiträge
Je nach Schwerpunkt liegt der Akzent der Hauptbeiträge darauf, in
ein komplexes Gebiet einzuführen (Übersicht), speziellere Forschungen
vorzustellen (Forschung) oder die geschichtliche Entwicklung von Ideen
und Konzepten vorzustellen (Konzepte und Geschichte).
Die Hauptbeiträge beginnen mit einer Überschrift und gegebenenfalls
mit einem kurzen, erläuternden Untertitel. Es folgt eine Zusammenfassung,
in der alle wichtigen Stichworte genannt werden.
Daran schließt sich eine kurze, allgemeine Einleitung an und dann
Textabschnitte, die durch Zwischenüberschriften abgesetzt sind. Speziellere
Methoden oder Randthemen, die inhaltlich dazugehören, den Lesefluss
aber unterbrechen, sollten in eigenen Textkästen untergebracht werden.
Gegebenenfalls ist auch ein kleines Glossar sinnvoll.
Sie erleichtern uns die Arbeit, wenn Sie bereits im Text Hinweise auf
Abbildungen und Tabellen geben. Schreiben Sie Abbildungslegenden sowie
eventuelle Tabellen bitte auf ein gesondertes Blatt.
Schicken Sie uns bitte auch eine Kurzform Ihres Lebenslaufs, in der Sie
sich in einigen Sätzen vorstellen (Geb.-Datum, Arbeitsgebiete, Institutionen
etc.), ggf. mit Hinweisen auf eigene Bücher. Gerne veröffentlichen
wir auch ein Bild von Ihnen.
Umfang: 6-8 Manuskriptseiten, mit Leerzeichen insgesamt ca. 20 000 bis
25 000 Anschläge.
Kurzberichte
Kurzberichte beginnen mit einer aussagekräftigen Überschrift
und einer kurzen (!) Zusammenfassung. In einer knappen Einleitung werden
die Fragestellung und der bisherige Kenntnisstand skizziert. Darauf folgen
die aktuellen Forschungsergebnisse. Bitte verstehen Sie sich nicht nur
als berichtender Autor: Wenn Kritisches/Ergänzendes anzumerken ist,
so geben Sie ruhig zusätzliche Hinweise, die als Ihr eigener Beitrag
zu erkennen sind. Bitte nennen Sie auch die entsprechenden zusätzlichen
Quellen. Werden Wissenschaftler genannt, so erwähnen sie bitte auch
die wissenschaftlichen Institutionen, bei ausländischen Universitäten
Stadt, Land und gegebenenfalls Bundesstaat (USA). Idealer Umfang: 1 bis
2 Manuskriptseiten, mit Leerzeichen etwa 2500 bis 5000 Anschläge.
Kurzmitteilungen
Kurzmitteilungen sind eine besonders knappe Form, aktuelle Forschungsergebnisse
vorzustellen, aber auch auf das Geschehen im Bereich von Schule und Universitäten
einzugehen. Ein bis zwei Stichworte oder Satzteile werden fett hervorgehoben,
das Manuskript sollte eine Seite nicht überschreiten (1000-2000 Anschläge).
Forum-Beiträge
Forum-Beiträge kommentieren Entwicklungen an der Schnittstelle zwischen
(Natur-) Wissenschaft und Gesellschaft und sollen den Dialog zwischen
den Disziplinen anregen. Vom Umfang her ist ein Manuskript von etwa 6000
Anschlägen optimal.
NR-Stichwort
Unter dem NR-Stichwort werden viel benutzte Begriffe vorgestellt, zu denen
man sich gerne Hintergrundinformation wünscht. Zudem möchten
wir mit dieser Rubrik Stichworte bekannt machen und Sensibilität
für eine treffende Verwendung von Begriffen wecken. Vom Umfang her
sind 5500 Anschläge ideal.
Zitierung
Zitate werden im Text fortlaufend numeriert und in eckige Klammern gesetzt.
Ein einzelnes Zitat
steht in eckiger Klammer am Ende.
z.B. [A. Cournil et al., Proc. R. Soc.
Lond. B 267, 1021 (2000)]
Mehrere Zitate werden
am Ende hintereinander genannt:
z.B. [1] S.
Borman, Chemical & Engineering News 78, 53 (2000). – [2] W.
Maier,
Nachr. Chem. Tech. Lab. 47, 1207 (1999).
Bei Büchern wird
der Titel genannt:
z.B. [L. Kühn: Das Milchstraßensystem. Hirzel-Verlag. Stuttgart,
Leipzig 2003]
Rechtschreibung
Orientiert sich am neuen Duden, die Schreibung wissenschaftlicher Begriffe
in den Biowissenschaften orientiert sich am Lexikon der Biologie (Herder/Spektrum
Akademischer Verlag), für die Chemie orientieren wir uns am Römpp
Lexikon (Thieme-Verlag).
Technische Hinweise
Senden
Sie uns Hauptbeiträge bitte als Ausdruck und – wenn möglich
– auch in
elektronischer Form zu, gerne auch per E-Mail.
Kurzberichte nehmen
wir gerne direkt per E-Mail entgegen.
Abbildungen bitte
im Original (Dia, druckfertige Vorlage) oder / und zusätzlich in
elektronischer Form auf CD oder Diskette.
Bitte Abbildungen
nur nach Rücksprache per E-Mail versenden!
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