Buch-Tipps & Buchbesprechungen

     

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Franz M. Wuketits:
Außenseiter in der Wissenschaft. Pioniere, Wegweiser und Reformer.
Springer Spektrum. Berlin, Heidelberg 2015. 301 S., € 19,99/sFr. 28,90

ISBN 978-3662453322

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Gerd Ganteför:
Wir drehen am Klima – na und?
Wiley-VCH. Weinheim 2015. XIII, 234 S., 50 Abb., € 24,90/sFr. 35,90
 

ISBN 978-3527337781

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Erwin Scheuchl, Wolfgang Willner:
Taschenlexikon der Wildbienen Mitteleuropas. Alle Arten im Porträt.
Quelle & Meyer Verlag. Wiebelsheim 2016. 917 S., 359 Abb., 1 Tab., € 29,95/sFr. 39,90
 

ISBN  978-3494016535

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P. Badge, S. Zarrinbal:
Geniale Begegnungen.
Weltreise zu Nobelpreisträgern.
DAAB Media. Köln 2015. 576 S. € 29,95/sFr. 40,90
 

ISBN 978-3942597272

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C. Grefe: Global Gardening. Bioökonomie – Neuer Raubbau oder Wirtschaftsform der Zukunft?
Verlag Antje Kunstmann. München 2016. 272 S. € 22,95/sFr. 31,90
 

ISBN 978-3956140600

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J. Hardin, G. P. Bertoni, L. J. Kleinsmith: Beckers Welt der Zelle kompakt.
Extras online.
Pearson Deutschland. Hallbergmoos 2016. 688 S., € 59,95/sFr. 69,90
 

ISBN 978-3868942248

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Buchbesprechungen

   

 

Franz M. Wuketits:
Außenseiter in der Wissenschaft.
Pioniere, Wegweiser und Reformer.

Alexander von Humboldt studierte Kameralistik und blieb sein langes Forscherleben hindurch Privatier. Charles Darwin war, nach abgebrochenem Medizinstudium (er konnte die damals noch ohne Narkose ausgeführten blutigen Operationen nicht ertragen), ausgebildeter Theologe und wollte nach der Rückkehr der Beagle Landpfarrer werden. Sein Konkurrent und Mitentdecker der Selektionstheorie Alfred Russel Wallace hatte Landvermesser gelernt, war Autodidakt in Sachen Naturforschung und Zeit seines Lebens Privatgelehrter. Auch Adelbert von Chamisso hatte sich eher als Dichter der Romantik einen Namen gemacht, bevor er an Bord einer russischen Expedition die Welt umsegelte; immerhin wurde er später einer der ersten der regelmäßig als solcher bezahlten Naturforscher. Und Alfred Wegener war alles andere, Meteorologe und Polarforscher vor allem, als in der Geophysik und Geologie zuhause – zwei Disziplinen, die er dennoch revolutionierte.
So berühmt und bedeutend sie alle heute als Naturforscher und Begründer ganzer Forschungsdisziplinen sind, so wenig waren sie Forscher im Sinne einer tatsächlichen Profession. Dennoch bereicherten sie mit unkonventionellen Ideen die Forschung. Diese eigensinnigen und selbstbewussten, mutigen und hartnäckigen Persönlichkeiten als „Außenseiter in der Wissenschaft“ vorzustellen, ist das Anliegen des Wiener Publizisten und Wissenschaftstheoretikers Franz Wuketits in seinem jüngsten Buch gleichen Titels. Ihm haben es die Pioniere, Wegweiser und Reformer der Forschung angetan, seit er vor Jahren zu einem Vortrag gleichen Themas anlässlich der Göttinger Tagung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte eingeladen wurde. Wuketits präsentiert hier nun seine Porträts von 35 Außenseitern, die gegen den Strom schwimmen, nicht streng chronologisch; vielmehr unterscheidet er nach Universalisten und Dilettanten, Grenzgängern und Fremdgehern, unerwünschten Reformern, Querdenkern und Quereinsteigern. So nimmt er ebenso die in den Blick, die von außen Ideen in die Wissenschaft hineintragen, wie jene, die zwar zum etablierten Forschungsbetrieb gehören, aber abseitige Ideen vertreten, mithin unorthodox und suspekt sind.
Dass viele von ihnen tatsächlich oft genug nicht aus dem inneren Zirkel der jeweiligen Wissenschaften selbst kommen, vielmehr in irgendeiner Art und Weise Autodidakten sind, hat für die Zeit bis Ende des 19. Jahrhunderts zwei schlichte Gründe. Zum einen waren die Natur- von den Geisteswissenschaften weniger streng getrennt und insgesamt die Grenzen der Disziplinen, soweit überhaupt schon differenziert, noch weitaus durchlässiger; zum anderen gab es vielfach gar keine formale Ausbildung an einer Universität, wie wir dies heute zum Leidwesen derer kennen, die sich nun transdisziplinär wieder zusammenfinden müssen.
Wuketits will indes nicht nur Kurzbiographien von Querdenkern aus mehreren Jahrhunderten (lebende Forscher ausgenommen) liefern; sein Buch soll auch zum kritischen Nach- und Querdenken anregen. Dazu gibt er vorangestellt einen Überblick über verschiedene Facetten des Außenseitertums, in dem er zugleich den Wissenschaftsbetrieb beleuchtet. Außenseiter, so Wuketits‘ Fazit in dieser Sache, sind unerlässlich.
Doch nun umgekehrt anzunehmen, jede entscheidende Neuerung gehe von Außenseitern aus und überhaupt ihnen sei wissenschaftlicher Fortschritt zu verdanken, wäre falsch. Zum einen waren jene vermeintlichen Außenseiter wie die eingangs genannten (Humboldt, Darwin, Wallace, Chamisso) strenggenommen gar keine, sondern die eigentlichen und einzigen Wissenschaftler ihrer Zeit; vor allem waren es jene, deren Ideen sich durchgesetzt haben. Wuketits‘ Hinweis, dass viele seiner Außenseiter „auf dem betreffenden Fachgebiet kein reguläres akademisches Studium absolviert haben und in keinem Institut eingebunden waren“ (S. 3) läuft für sämtliche Forscher des 19. Jahrhunderts schon allein deshalb ins Leere, weil es anfangs weder das spezielle Fachgebiet gab (es wurde oft erst durch sie begründet) noch entsprechende Institutionen. Zum anderen ist der Fortschritt der Wissenschaft oft genug das Werk jener fleißigen Insider, deren sich später bloß kaum noch einer erinnert; übrigens nicht zuletzt deshalb, weil es mittlerweile immer mehr von diesem Heer des anonymen Forschungs-Mainstreams gibt.
Daher hilft es durchaus, wenn man alt wird und daher lange genug dabei ist, um seine eigenen Geschichte zu schreiben. Das zeigt etwa das Beispiel des hundertjährigen Ernst Mayr, dem „Darwin des 20. Jahrhunderts“, der sein Konzept vom biologischen Artbegriff und von der Artenentstehung jahrzehntelang vehement verteidigt hat. Solange er lebte, hat er auf diese Weise in der Wissenschaft vor allem Werbung für sich selbst und seine Ideen gemacht, deren Ursprung im Denken und den Werken anderer (wie Erwin Stresemann und Bernhard Rensch) immer weniger deutlich wurde.
Wuketits‘ gut lesbares Buch betont einmal mehr, dass Forschung stets theoriegeleitet ist, dabei die Wege der Wissenschaft aber keinesfalls gradlinig sind. Und dass Wissenschaft nicht zuletzt eben immer schon eines war – ein wissenschaftsethologisches Phänomen höchst komplexer Natur.


Prof. Dr. Matthias Glaubrecht, Hamburg
 

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Gerd Ganteför:
Wir drehen am Klima – na und?

In der Reihe „Erlebnis Wissenschaft“ behandelt der Konstanzer Physik-Professor die auf das engste verbundenen Weltprobleme Energie und Klima, wobei auch die weiteren tangierenden globalen Herausforderungen mit erörtert werden.
In der Einleitung wird der Leser durch düstere Szenarien zum Leben einer Energiespargesellschaft auf das Kommende eingestimmt.
Es folgt eine interessante Beschreibung der historischen Geschichte der Energienutzung durch den Menschen. Der Autor sieht die für Deutschland eingeleitete Energiewende zum Scheitern verurteilt und führt vor allem das ungelöste Energiespeicherproblem bei der Nutzung erneuerbarer Energieformen, die starke Inanspruchnahme von Landflächen, die nicht ausreichende Geschwindigkeit der Realisierung sowie die hohen Kosten als Ursachen an. Das betrifft vor allem die Umwandlung von Sonnen- und Windenergie, da in Deutschland die Nutzung von Biomasse und Wasserkraft bereits weitgehend an der Grenze des überhaupt Möglichen angekommen ist.
Der Leser fragt sich, warum bei weltweit weiter steigenden CO2-Emissionen (an denen Deutschland aktuell etwa 2,5%, aber China und USA zusammen etwa 45% Anteil haben) die Energiewende beibehalten und die Transformation von der Nutzung fossiler Energieträger zu den erneuerbaren Energien weiter zügig angestrebt wird. Spielt die wirtschaftliche Attraktivität der erforderlichen Investitionen eine Rolle?
Die Analyse der globalen Situation in Kapitel 4 führt zu den bekannten großen Problemen der Armut und der Bevölkerungszunahme, zu dem Verbrauch und der damit zusammenhängenden Verknappung der Rohstoffe einschließlich der Energieträger. Der Übergang zu den erneuerbaren Energieformen wird nach Ganteför bestenfalls partiell erfolgen, so dass weltweit die Treibhausgas-Emissionen weiter das Bild bestimmen werden. In armen Ländern wird der sich anbahnende Klimawandel eher als „Luxus-Problem“ gesehen, zu dessen Behebung die zur Verfügung stehenden Mittel nicht ausreichen.
Die Ausführungen erscheinen schlüssig, und mancher Leser wird sich wundern, dass derart kontroverse Auffassungen im Hinblick auf das Problem einer globalen Energiewende bestehen. In dem auf der Pariser Klimakonferenz im Dezember 2015 erzielten Übereinkommen wollen die Staaten dem Klimawandel Einhalt gebieten und zur Nutzung erneuerbarer Energie freiwillig und im Rahmen ihrer Möglichkeiten übergehen.
In der Behandlung der Klimaproblematik (ab Kapitel 6) bleiben Wünsche offen. Zum tieferen Verständnis des Klimawandels (der im Buch viel benutzte Term „Klimakatastrophe“ gehört nicht zum Wortschatz der seriösen Klimatologie) wäre es zum Verständnis vorteilhaft gewesen, den Begriff „Klimasystem“ nicht nur zu erwähnen, sondern das aus den miteinander in Wechselwirkung befindlichen Naturbereichen bestehende, hochgradig nichtlineare dynamische Klimasystem wenigstens kurz zu beschreiben. Es ist das, was den globalen Klimamodellen zugrunde gelegt wird, die die einzige Möglichkeit bieten, mithilfe von Computersimulationen einen konkreten Blick in die Klimazukunft zu werfen. Der Leser bleibt im Ungewissen, was ein Klimamodell eigentlich ist. Ohne Kenntnis, dass das „Herz“ der Modelle die thermo-hydrodynamischen Grundgleichungen der Klassischen Physik und die angekoppelten Teilmodelle vielfältig verifizierte Ergebnisse vieler Forschungen sind. Dafür lesen sie aber, dass die Klimamodelle nicht zu den Naturwissenschaften gehören können, da die Ergebnisse der theoretischen Modellierung nicht durch Experimente zu beweisen sind. In dieser Situation befinden sich auch andere Disziplinen wie große Teile der Geowissenschaften, die Astrophysik u. a. Die bedeutende Rolle der subskaligen Prozesse, d. h. solcher, die räumlich kleiner sind als die Abstände der Rechenpunkte, aber sich auf die Modellierungsergebnisse auswirken, wird ebenso wie die Möglichkeiten der Auswahl der numerischen Methoden zur Lösung von Differentialgleichungen gar nicht erwähnt. Dabei können schon kleine Unterschiede in den Modellen zu Differenzen in den Ergebnissen führen, ohne die Grundaussage in Frage zu stellen. Dafür hätte die absurde Auffassung, dass Klimaforscher zur Durchsetzung ihrer eigenen politischen Überzeugungen Modellergebnisse fälschen, nicht einfach kolportiert werden sollen. Zu diesen Vorwürfen gehört auch, dass die Klimamodellergebnisse übertrieben seien. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass das Klima und seine Veränderungen nur anhand der global gemittelten jährlichen Lufttemperatur in Bodennähe beschrieben werden. Dagegen werden regionale Strukturen der Klimaveränderungen gar nicht erwähnt, obwohl diese für die Auswirkungen und für die Anpassungsproblematik sehr wichtig sind.
Insgesamt aber wird der enge Zusammenhang zwischen Klimaerwärmung und der Treibhausgas-Emission überzeugend dargestellt sowie einige Folgen erörtert, vor allem der Anstieg des Meeresspiegels.
Was tun zur Abmilderung des Klimawandels, wenn die Umstellung der Energienutzung von fossil zu erneuerbar nicht gelingt und die Menschheit in eine Energiespargesellschaft mit schweren Einschränkungen des Lebensstandards zurückzufallen droht?
Dieser Problematik widmet sich Ganteför im Kapitel 10, in dem Möglichkeiten einer Klimakontrolle, d. h. Schutz vor schädlicher Überwärmung, diskutiert werden. Zum einen geht es um die Minderung der die Erdoberfläche erreichenden Solarstrahlung (vornehmlich durch Einbringen von Aerosolpartikeln in die untere Stratosphäre) und zum anderen um die Verringerung der atmosphärischen CO2-Konzentration, sei es durch verstärkte Photosynthese (z. B. durch Schutz der großen Wälder auf der Erde, „Düngung“ des Ozeans) oder durch technische Maßnahmen (Einlagerung von Treibhausgasen in erreichbare Tiefen der Erdkruste).
Vor- und Nachteile sowie die möglichen Kosten werden angegeben, wobei klar wird, dass es keine Ideallösung gibt. Von weiteren Manipulationen des Klimasystems zusätzlich zu den anthropogenen CO2-Emissionen kann in Kenntnis der Eigenschaften des Klimasystems (nichtlineare Effekte, Fernwirkungen u. a.) auch an dieser Stelle nur dringend abgeraten werden.
Im abschließenden Kapitel 11 hebt der Autor noch einmal die im Buch behandelten Fakten hervor und stellt die Verbindung zu den großen Weltproblemen her. Ausgehend von der Vermutung, dass die Klimaerwärmung im laufenden Jahrhundert langsamer vor sich geht als von der bisherigen Forschung angenommen, sieht der Autor noch gewisse Chancen für die verbleibende Zeit, durch Kernfusions- und Brütertechnologien neue Energiequellen erschließen zu können.
Der Leser findet in dem Buch interessante Sachverhalte und Überlegungen, die mit den „offiziös“ herrschenden Meinungen oft nicht konform gehen. Das wird ein kritisch eingestellter Leserkreis mit Gewinn zur Kenntnis nehmen.

Prof. Dr. Peter Hupfer, Berlin
 

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Erwin Scheuchl, Wolfgang Willner:
Taschenlexikon der Wildbienen ­Mitteleuropas.
Alle Arten im Porträt.

Das Werk setzt die beliebte „Taschenlexikon“­Reihe des Quelle & Meyer Verlags für mitteleuropäische Insektengruppen fort. Nach den Schmetterlingen, Käfern und Libellen folgen nun also die Wildbienen. Rund 850 Arten werden in Wort und teilweise auch in Bild vorgestellt. In der kurzen, aber informativen Einleitung werden wichtige allgemeine Informationen zur Systematik, Morphologie und Biologie von Wildbienen gegeben. Daneben finden sich Tipps zur Beobachtung und Anleitungen zum Bau von Nisthilfen. Das Lexikon ist sehr übersichtlich aufgebaut, und bei der Gattungssuche kann man sich leicht an den fortlaufenden Anfangsbuchstaben in der Kopfzeile jeder Seite orientieren. Sehr hilfreich sind die Gattungsporträts, in denen die wichtigsten morphologischen Erkennungsmerkmale sowie Hinweise zur Lebensweise und Verbreitung gegeben werden. Es fehlen morphologische Merkmale in den folgenden Artporträts, die den Hauptbestandteil des Lexikons ausmachen. Neben den wissenschaftlichen Namen werden Arten auch mit ihren deutschen Namen angesprochen.
Die Artporträts beinhalten eine Fülle von nützlichen Informationen, die klar gegliedert präsentiert werden. Im Punkt „Systematik“ wird die Zugehörigkeit zu Untergattungen aufgelistet. Die Synonyme, also zusätzliche wissenschaftliche Namen, die sich auf die gleiche Art beziehen, die aber heute nicht mehr im Gebrauch sind, werden im Punkt „Nomenklatur“ aufgelistet. Besonders interessant ist der Absatz „Etymologie“, in dem die Herkunft und Bedeutung der wissenschaftlichen Artnamen erklärt wird. Nützlich für das Verständnis der ökologischen Bedeutung der Bienenarten ist der Punkt „Pollenquellen“, in dem je nach Spezialisierungsgrad zwischen oligo- und polylektischen Arten unterschieden wird. Weitere biologische Daten werden für die pollensammelnden Arten im Absatz „Nestbau“ abgehandelt. Für Wildbienengattungen, in denen solitäre und eusoziale Arten vorkommen (Halictus und Lasioglossum), wird im Absatz „Lebensweise“ zwischen beiden Typen unterschieden. Zusätzliche wertvolle Informationen finden sich in den Absätzen „Lebensraum“, „Parasiten“, „Wirte“ (nur bei den parasitischen Arten) und „Flugzeit“. Für jede Art wird nicht nur die Gesamtverbreitung, sondern auch die Lokalverbreitung in Deutschland, Österreich und der Schweiz angegeben. Das Taschenlexikon enthält zahlreiche hochwertige Lebendaufnahmen, die durch Aufnahmen von präparierten Tieren ergänzt werden. Leider fehlen Bildunterschriften und es werden auch nicht, wie auf dem Buchrücken versprochen, von den „meisten Arten“ Photos präsentiert, sondern nur von einem Teil der Arten.
Problematisch ist, dass dieses Buch auf der Homepage des Verlags als „Bestimmungsbuch“ kategorisiert wird. Zur Bestimmung von Wildbienenarten ist dieses Buch nicht geeignet, da weder ein Bestimmungsschlüssel enthalten ist noch artspezifische morphologische Merkmale aufgeführt werden. Dennoch ist das Taschenlexikon ein sehr nützliches Nachschlagewerk und eignet sich, nicht zuletzt auch aufgrund des günstigen Preises, für einen breiten biologisch interessierten Leserkreis. Wer schnell verlässliche Informationen zu Wildbienen auf Gattungs- oder Artebene erhalten möchte, dem kann dieses Buch uneingeschränkt empfohlen werden.

Dr. Lars Krogmann, Stuttgart
 

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